Mannheim

Landtagswahl Im Norden drei Bewerber, im Süden eine

Mannheimer Linke wählt Kandidaten

Archivartikel

Heute ab 11 Uhr findet die Wahlversammlung der Mannheimer Linken zur Wahl der Kandidaten sowie Ersatzkandidaten für die beiden Wahlkreise Mannheim-I und Mannheim-II zur baden-württembergischen Landtagswahl 2021 statt. Ausgetragen wird die Versammlung in der Sporthalle des TV Rheinau, Rheinauer Ring 81. Für den Wahlkreis Mannheim I (Mannheim-Nord) gibt es drei Kandidaten. Der erste ist der 41-jährige Sven Metzmaier, derzeit Bezirksbeirat und wohnhaft in Rheinau. Er hat bis vor etwa zwei Jahren aber sein Leben im Mannheimer Norden verbracht (Käfertal, Neckarstadt) und arbeitet im Wohlgelegen, „weshalb er sich sehr mit dem Norden verbunden fühlt“, teilt Kreissprecher Dennis Ulas mit. Darüber hinaus ist der gelernte Industriemechaniker stellvertretender Betriebsratsvorsitzender in seinem Betrieb und bei der IG Metall aktiv.

Zudem kandidiert im Norden Klaus Overhoff. Der 64-jährige ist langjähriges Parteimitglied, Mitglied im geschäftsführenden Vorstand des freien Radiosenders Bermudafunk und Mitglied im Erwebslosenausschuss bei ver.di Rhein-Neckar, berichtet Ulas. Als dritter Kandidat für den Norden tritt Pascal Waldecker an. Er ist 25 Jahre alt, derzeit Bezirksbeirat in Schönau, Student der Politikwissenschaft, Soziologie und Verwaltungswissenschaft an der Fernuniversität Hagen. Darüber hinaus im Kreisvorstand der Linken und aktiv bei der Linksjugend Mannheim, so Ulas.

Paritätische Besetzung sichern

Im Wahlkreis Mannheim II (Mannheim-Süd) kandidiert die 50-jährige Isabell Fuhrmann. Andere Kandidatinnen für den Wahlkreis Mannheim-Süd haben ihre Kandidatur zugunsten von Isabell Fuhrmann zurückgezogen, berichtet Ulas. Fuhrmann begann ein Jurastudium, studierte Kunstwissenschaft, war lange Zeit im Bereich der Berufsbetreuung und Verfahrensbeistandsschaften tätig, teilt Ulas mit. Seit etwa vier Jahren ist sie selbstständig als BDSM-Coach. Sie ist Mitglied im Kreisvorstand der Linken.

Ziel der Partei sei es, in mindestens einem der beiden Wahlkreise eine Frau als Kandidatin aufzustellen, so Ulas. Da aufgrund des Wahlgesetzes in Baden-Württemberg „Frauen strukturell benachteiligt werden“, wolle man zumindest für Mannheim eine paritätische Besetzung der Landtagskandidaten sicherstellen, sagt der Kreissprecher.

Vor Ort gelten Hygieneregeln zum Coronavirus-Schutz:„Dieser Versammlungsort ist größer als üblicherweise bei derartigen Veranstaltungen von uns, um den Abstand zueinander zu ermöglichen“, berichtet Ulas. Vom Verein werden Listen ausgeteilt, in die sich die Teilnehmenden eintragen müssen. Die Parteimitglieder wurden im Vorhinein gebeten, eine Mund-Nasen-Bedeckung mitzunehmen und diese beim Verlassen ihres Platzes zu tragen. see

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