Mannheim

Kunstaktion „Omnibus für direkte Demokratie“ stoppt

Mannheimer reden mit

Seit 1987 ist der „Omnibus für direkte Demokratie“ in Europa unterwegs – morgen und am Donnerstag macht er nun in Mannheim halt. Das Gefährt, eine parteienfreie Aktion der Kunstausstellung Documenta 8 in Kassel, stoppt auf Einladung von „Port 25 – Raum für Gegenwartskunst“ im Jungbusch (Hafenstraße 25-27). Der Bus macht morgen und am Donnerstag jeweils von zehn bis 18 Uhr seine Türen auf. Das Ziel der Kunstaktion: die Verwirklichung der direkten Demokratie, in der die Bevölkerung unmittelbar über politische Sachfragen abstimmt. Der Omnibus unterstützt landesweite Volksbegehren und Volksentscheide und initiiert selbst Volksabstimmungen.

Am Donnerstagabend von 19 bis 21 Uhr können Mannheimer Bürger über die Frage „In welcher Demokratie wollen wir leben?“ mitdiskutieren. Teilnehmer der Abendveranstaltung im Port 25 sind Werner Küppers, Künstler und seit 18 Jahren Fahrer des Demokratie-Busses, Olaf Bergmann, Neustadt/Weinstraße, Projekt [51] e.V. Kunst, Kultur & Energie sowie Stefanie Kleinsorge, Direktorin von Port 25.

Im September fährt der „Omnibus für direkte Demokratie“ beim Global Forum on Modern Direct Democracy in Rom vor. Seine nächsten Ziele sind aber erst einmal Karlsruhe, Offenburg und Rottweil. stp