Mannheim

Wohltätigkeit Caritasverband sammelt 11 000 Euro für Opfer von Monsunfluten in Indien / Geld geht an Nothilfe der Ordensschwestern vor Ort

Mannheimer spenden für Flutopfer in Südindien

Für die Opfer der Hochwasserkatastrophe in Südindien haben Menschen in Mannheim fast 11000 Euro gespendet, wie der Caritasverband Mannheim mitgeteilt hat.

Im vergangenem August, als die Monsunfluten in südindischen Kerala Schneisen der Verwüstung hinterließen, hatte der Caritasverband zu Spenden für die Nothilfe der indischen Orden aufgerufen. Rund 7000 Euro wurden an den Verband überwiesen, der Rest waren Barspenden, die direkt in den Pflegeheimen abgegeben wurden.

Über die große Resonanz freut sich Caritas-Vorstandsvorsitzende Regina Hertlein: „Da ich selbst schon bei den Schwestern in Indien war, weiß ich, wie viel Hilfe mit diesem Geld dort geleistet werden kann. Ich bin sehr dankbar für die hohe Spendenbereitschaft.“ Das Geld wurde unter den betroffenen Konventen aufgeteilt und wird von indischen Schwestern, die in den Caritas-Pflegeheimen arbeiten und zum Heimatbesuch nach Indien reisen, mitgenommen. Diese hatten damals von ihren Heimatkonventen und ihren Familien aus erster Hand Fotos und Berichte aus den Katastrophengebieten erhalten.

Teilweise waren sie selbst betroffen: Konvente standen unter Wasser, Angehörige verloren ihr Hab und Gut. Gleichzeitig halfen die Orden und stellten Notunterkünfte bereit. Ein kleiner Teil der Spenden ist schon angekommen: Mit dem Geld, das im Maria-Scherer-Haus gespendet wurde, konnte der Orden der Bethany Sisters fünf Familien helfen, die in den Überschwemmungen alles verloren hatten.

Der Karmelitinnen-Orden, vertreten im Horst Schroff Seniorenpflegezentrum, will 14 neue Häuser bauen. Die Benediktinerinnen aus dem Maria-Frieden-Pflegezentrum werden die Familien der Ordensschwestern unterstützen.