Mannheim

Soziales Demnächst zwei LSBTI-Beauftragte in Mannheim

Margret Göth ab Januar im Amt

Archivartikel

Margret Göth ist die neue Beauftragte für die Chancengleichheit von Menschen vielfältiger sexueller und geschlechtlicher Identitäten (LSBTI-Beauftragte) der Stadt Mannheim. Wie die Stadt bekannt gab, wird sie sich ab dem 1. Januar 2021 gemeinsam mit Sören Landsmann innerhalb der Stadtverwaltung und in der Stadtgesellschaft für die Chancengleichheit von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgeschlechtlichen und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) engagieren.

Die Mehrheit des Gemeinderats hatte eine Erweiterung der 2015 eingerichteten LSBTI-Beauftragung um eine halbe Stelle beschlossen. „Die Stadt Mannheim nimmt als moderne Metropole ihre Verantwortung für ein gelingendes Zusammenleben in einer von Vielfalt geprägten Gesellschaft wahr“, erklärt Oberbürgermeister Peter Kurz.

Expertin für queere Belange

Margret Göth ist Mitglied der Geschäftsführung des Vereins „PLUS. Psychologische Lesben- und Schwulenberatung Rhein-Neckar“. In dieser Funktion ist die diplomierte Psychologin bisher verantwortlich für inhaltliche Weiterentwicklung, Finanzierung, Fördermittelakquise und Fundraising sowie Vernetzung.

„Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben und Gestaltungsmöglichkeiten“, erklärt Göth. Sören Landmann gratuliert seiner baldigen Mitstreiterin und konstatiert: „Ich bin davon überzeugt, dass ihre vielfältigen Kontakte in die Stadtgesellschaft und ihre große Expertise einen bedeutenden Mehrwert sowohl für die LSBTI-Beauftragung und die queere Community als auch für die Stadt Mannheim insgesamt darstellen.“

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