Mannheim

Herrmann-Stiftung Künstler des Theaters engagieren sich

Matinee mit Musik

Archivartikel

„Noch mehr Wörtliches und Liederliches aus der Welt des Theaters“ – das verspricht am Sonntag, 7. Oktober, um 11 Uhr im Festsaal des Theresienkrankenhauses die Benefiz-Matinee der Frank Herrmann Stiftung. Der Titel knüpft an die beiden vorherigen, amüsant-unterhaltsamen Veranstaltungen zu dem Thema an. „Meine Ruh ist hin“ lautet der Untertitel. Dabei bieten bekannte Mannheimer Künstler einen vergnüglichen musikalischen Vormittag. Mit dabei sind aus der Oper des Nationaltheaters Uwe Eikötter und Thomas Jesatko, vom Schauspielensemble Ragna Pitoll. Zudem kommt Reinhard Mahlberg, der zwar Schauspielintendant Burkhard Kosminski folgte und zum Württembergischen Staatstheater Stuttgart wechselte, sich aber weiter Mannheim verbunden fühlt und sich hier engagiert. Als „Orchester“ am Flügel fungiert der frühere Chordirektor Georg Metz. Der Eintritt ist frei.

Über Spenden freut sich die Frank Herrmann Stiftung. Die von Will Herrmann in Erinnerung an seinen Sohn gegründete, inzwischen von ihm mit Marcus Fähnle und Olaf Jutt geführte Stiftung setzt sich seit 1994 dafür ein, dass psychisch Kranke nicht ausgegrenzt oder in ein Heim abgeschoben werden, sondern unter dem Motto „Leben ist Begegnung“ einen Platz in der Gesellschaft haben. Zuletzt finanzierte sie einen Therapieraum sowie Sportgeräte für Opfer von Gewalt. Zudem kaufte sie zwei Wohnungen und vermietet sie an psychisch Kranke, damit sie weitgehend selbstständig leben können. pwr