Mannheim

Rheindamm CDU fordert Gutachten zum Großprojekt

Mediator soll Sanierung begleiten

Die Gemeinderatsfraktion der CDU fordert bei der anstehenden Sanierung des Rheindamms (wir berichteten), dass die Stadt Mannheim „eine Vergleichsstudie zu Rheindammsanierungen“ erstellen lässt. Zudem soll zu dem Großprojekt ein Mediationsverfahren eingeleitet werden. Unter fachlicher Begleitung durch Hochwasserschutzsachverständige solle die dauerhafte Bürgerbeteiligung gewährleistet werden.

„Mannheim muss um jeden Baum kämpfen“, erklärt Stadtrat und Bundestagsabgeordneter Nikolas Löbel: „Den vorliegenden Plänen zufolge wäre die Rheindammsanierung ein nie da gewesener Eingriff in eines der wichtigsten und schönsten Naherholungsgebiete unserer Stadt“, so der Politiker. Fraktionsvorsitzender Claudius Kranz ergänzte: „Maximaler Baumschutz und maximaler Hochwasserschutz – beides muss vereinbar sein.“

Bürger wollen Bäume erhalten

Das zuständige Regierungspräsidium Karlsruhe will – beginnend ab 2020/21 – den Damm auf knapp vier Kilometern Länge sanieren. Wie berichtet sollen dazu nach aktuellen Bestimmungen einige Abschnitte durch Spundwände gesichert werden und der Damm insgesamt baumfrei gehalten werden. Dazu müssten schätzungsweise 1000 Bäume auf einem 30 bis 55 Meter breiten Streifen entlang des Dammes gefällt werden. Dagegen wehren sich Lindenhofer Bürger. lang

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