Mannheim

Hauptausschuss Stadträte sollen Umwidmung beschließen

Mehr Geld für Mannheimer Live-Clubs

Mannheim.In den städtischen Fördertopf für die von Corona-Folgen gebeutelten Mannheimer Livemusik-Spielstätten und Clubs sollen weitere 90 000 Euro kommen. Den Beschluss sollen die Stadträte an diesem Dienstag fassen, in der Sitzung des Hauptausschusses des Gemeinderats (16 Uhr im Stadthaus in N 1).

In dem Topf sind bereits die 126 000 Euro, die die Stadt ursprünglich als Zuschuss für das ausgefallene Stadtfest vorgesehen hatte. Jetzt kommen noch 90 000 Euro dazu, die nach einem Gemeinderatsbeschluss vom Juli eigentlich in eine Corona-Förderung der Livemusik in der gesamten Metropolregion hätten fließen sollen. Dieses Förderprogramm konnte beim Verband Metropolregion Rhein-Neckar allerdings „final nicht umgesetzt werden“, wie es in der Beschlussvorlage für die Stadträte ohne weitere Erläuterung heißt. Über ein finanzielles Engagement Mannheims in einer regionweiten Livemusik-Förderung hatte es im Juli eine kontroverse Debatte im Rat gegeben. Eine Mehrheit votierte aber schließlich dafür.

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Ein weiteres Thema der Sitzung am Dienstag ist der Beschluss über die Zukunft der sogenannten U-Halle, einer früheren Lagerhalle der US-Militärs auf dem Spinelli-Gelände. Bis zur Bundesgartenschau 2023 soll rund die Hälfte des U-förmigen Gebäudeensembles abgerissen werden. Im verbleibenden Teil werden bei der Buga Gastronomie, Blumenschauen und andere Ausstellungen unterkommen (wir berichteten). Danach soll dann noch einmal ein Teil des Ensembles abgerissen werden. Ebenfalls auf der Tagesordnung steht der Bericht der städtischen Behinderten-Beauftragten. Er zieht eine Bilanz darüber, was die Stadtverwaltung in den Bereichen Inklusion und Barrierefreiheit tut.

Für Bürger, die die Sitzung vor Ort mitverfolgen wollen, gibt es eine begrenzte Zahl von Plätzen. Sie müssen sich vorab anmelden – per Mail an 15ratsangelegenheiten@mannheim.de.

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