Mannheim

Rettungsdienste DLRG immer öfter ehrenamtlich im Einsatz

Mehr Notfälle im Wasser

Archivartikel

Mannheim.„Deutlich mehr Notfallalarmierungen unserer Einsatzkräfte als in den Jahren zuvor“ meldet der Mannheimer Vorsitzende der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) Fabian Widder.

Ging der Piepser bei den ehrenamtlichen Wasserrettern und Tauchern in 2016 insgesamt 20 mal, so wurden sie im vergangenen Jahr 25 mal zu Bade- oder Bootsunfällen sowie Sucheinsätzen an Seen oder Gewässern gerufen. In diesem Jahr gab es schon neun Alarmierungen. „Leider mussten wir im Stadtgebiet sechs Todesfälle verzeichnen“, bedauerte Widder, als er jetzt bei der Jahreshauptversammlung der Organisation seine Bilanz vorlegte.

Die DLRG Mannheim hat 2100 Mitglieder, von denen sich mehr als 200 ausschließlich ehrenamtlich engagieren. Im vergangenen Jahr leisteten sie 1500 Wach- und Bereitschaftsstunden in den Mannheimer Freibädern sowie über 3500 Stunden Dienst bei Veranstaltungen und Einsätzen des Wasser-Rettungsdienstes. Hinzu kommt die Schwimmausbildung in den Hallenbädern.

Gewappnet für den Sommer

Für die neue Saison sei man „gut fortgebildet und motiviert, für die Sicherheit am und im Wasser zu sorgen“, ergänzte Björn Petersen, neuer Referent für Öffentlichkeitsarbeit.

Widder bleibt Vorsitzender, ebenso wie die Stellvertreter Uwe Blümler und Thorsten Großstück (Leiter Einsatz). Schatzmeister ist unverändert Jochen Schönfisch, als Technische Leiter fungieren Jean-Pierre Ney (Ausbildung), Andreas Weiß (Wachdienst) und Sebastian Seitz (Verwaltung). pwr