Mannheim

„Mehr Therapieplätze“

Katrin Erk, kaufmännische ZI-Direktorin über den Bau auf J 4

Was versprechen Sie sich von den Baumaßnahmen?

Katrin Erk: Der Neubau in J 4 ist nach K 3 und dem Forschungstrakt im Therapiegebäude die dritte große Erweiterung. Es profitieren Krankenversorgung und Forschung. Wir werden mehr Therapieplätze für die Menschen in Mannheim haben. Zudem können wir in den neuen Räumen nach innovativen Konzepten behandeln. Es wird deutlich mehr Sport- und Ergotherapie-Angebote geben und eine Cafeteria. Wir freuen uns auch auf moderne Räume für Lehrveranstaltungen.

Gibt es besondere Richtlinien bei einem Bau für psychisch kranke Menschen?

Erk: Eine Umgebung, in der man sich wohlfühlt, tut uns allen gut. Der Neubau wird hell, transparent und freundlich. Menschen mit psychischen Erkrankungen benötigen besondere Rückzugsräume genauso wie Räume zum Austausch und für Gruppentherapien. Ein wichtiger Punkt ist natürlich die Suizidprävention. Dort, wo wir Menschen behandeln, die suizidgefährdet sind, müssen wir bauliche Vorkehrungen zur Absicherung treffen.

Der Bau wird Lärm und Schmutz verursachen. Wie verhindern Sie Ärger?

Erk: Wir bauen nach einem detaillierten Konzept, zu dem auch Lärmschutz gehört. So kommen Trennscheren zum Einsatz, die beim Abriss Beton zerschneiden, statt zertrümmern. Es werden Lärmschutzmatten eingesetzt, die die Nachbarn abschirmen. Für alle ist es indes hilfreich zu wissen, welche Arbeiten gerade stattfinden und wann sie enden. Deshalb werden wir über unsere Website und soziale Netzwerke informieren. Wir sind für unsere Nachbarinnen und Nachbarn über unsere Homepage und immer gerne auch persönlich ansprechbar. (E-Mailkontakt: bauinfo@zi-mannheim.de

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