Mannheim

Schausteller Doch kein Angebot im August

Mini-Mess erst im September

Archivartikel

Der Plan, im August auf dem Neuen Meßplatz einen „Mobilen Freizeitpark“ mit Fahrgeschäften zu schaffen, lässt sich nicht realisieren. Das hat der zuständige Bürgermeister Michael Grötsch im Hauptausschuss des Gemeinderats mitgeteilt. Stattdessen wird die Oktobermess bereits am 12. September beginnen und damit auf insgesamt vier Wochen ausgedehnt. Sie darf aber – wegen der Abstandsregelungen wegen der Corona-Pandemie – nur maximal 50 statt sonst 150 Schausteller umfassen und muss eingezäunt sein, da maximal 500 Besucher gleichzeitig zugelassen sind, erläuterte Christine Igel, Geschäftsführerin der städtischen Tochter Event und Promotion Mannheim (EPM), ergänzend auf Anfrage.

„Zu spät“

Die Stadt hatte mit der „Mini-Mess“ den unter der Corona-Pandemie leidenden Schaustellern eine Verdienstmöglichkeit und den Mannheimern ein Ferienangebot machen wollen. „Dafür sind wir auch dankbar“, so Stephan Schuster, der Vorsitzende des Schaustellerverbandes. Das Angebot von Mannheim sei aber „ein bisschen zu spät“ und viel später als das anderer Städte gekommen. „Attraktive Fahrgeschäfte, die viele Leute anziehen, bekommen wir für August nicht mehr, der Termin ist zu ungünstig“, so Schuster. Zudem rentiere es sich nicht, im August auf-, dann ab- und wieder für die regulär Ende September beginnende Herbstmess aufzubauen. Igel hatte das Konzept schon Anfang Juni fertig, doch die Genehmigung durch die Stadt zog sich hin – trotz Unterstützung von SPD, CDU und ML. Es bleibt aber bei dem Plan, im August ein Riesenrad am Technoseum zu platzieren. 

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