Mannheim

Lions Finanzierung des Projekts „Klasse 2000“ gesichert

Mit Spaß für die Gesundheit lernen

Archivartikel

Großer Erfolg zum Abschluss: Die Siemens Betriebskrankenkasse (SBK) fördert künftig das Gesundheitsprojekt „Klasse2000“ an der Bertha-Hirsch-Schule. Geschafft hat das Klaus-Dieter Schoo – quasi als Schlusspunkt seines großen Engagements. Nach über 15 Jahren hat er die Projektleitung der Aktion der Mannheimer Lions Clubs, für die er 2018 mit der Staufermedaille des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden war, abgegeben.

Mit dem Projekt haben die Lions dafür gesorgt, dass Gesundheitsförderung, Gewaltprävention und Suchtvorbeugung zusätzlich zum offiziellen Lehrplan auf den Stundenplan der Grundschulen kommen. Dazu werden speziell qualifizierte Honorarkräfte, Gesundheitsförderer genannt, engagiert.

Jährlich 2000 Schüler

„Jedes Jahr profitieren davon über 2000 Schüler“, so Schoo. „Seit 2002 haben sich über 1200 Grund- und Förderschulklassen mit mehr als 27 000 Mannheimer Kindern an dem Programm beteiligt“, zieht er Bilanz. Die Mittel für die freiwilligen, zusätzlich erteilten Stunden, mehr als eine Million Euro, haben die Lions und da besonders Schoo als Spenden akquiriert. „Mannheim ist demzufolge die Hauptstadt in dem Thema“, sagt er stolz, hier gebe es bei dieser bundesweiten Lions-Aktion „die größte „Klasse2000-Dichte“ in einer Großstadt.

„Da lernen die Kinder, was sie tun können, damit es ihnen selbst und anderen gut geht – körperlich, psychisch und sozial“, so Schulleiterin Christine Spiegel-Dumont. „Gestärkt im Selbstbewusstsein können sie sich weiterentwickeln,“ äußert sich die Pädagogin „sehr glücklich darüber“, dass Themen wie Ernährung, Bewegung und Sozialkompetenz weiter zusätzlich auf dem Stundenplan stehen und Gesundheitsförderin Elisabeth Schuchs Einsatz weiter finanziert ist.

„Viele Krankheiten sind nicht genetisch bedingt, sondern entstehen im Laufe unseres Lebens aufgrund von Verhaltensweisen und Umweltbedingungen“, begründet Thomas Of, Leiter der Siemens Betriebskrankenkasse im Gebiet Rhein-Main-Neckar, die Unterstützung des Lions-Projekts. Es ermögliche Gesundheitserziehung in einer Weise, „dass junge Menschen früh mit Spaß ausgewogene Ernährung und einen nachhaltig gesunden Lebensstil erlernen“, lobt er. 

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