Mannheim

Bundesgartenschau Mannheimer Organisatoren-Team lässt sich von Erfurter Kollegen der Buga 2021 inspirieren

Mit Vorfreude angesteckt

Archivartikel

Ein halbes Jahr vor der Eröffnung der Bundesgartenschau 2021 in Erfurt hat das Organisatoren-Team der Mannheimer Buga 2023 um Geschäftsführer Michael Schnellbach die Buga-Baustelle in der thüringischen Landeshauptstadt besucht, um sich von sogenannten Best-Practise-Beispielen (Erfolgsmodellen) inspirieren zu lassen. Wie Mannheim verbindet auch Erfurt zwei Veranstaltungsgelände, wobei ein bereits bestehender Park, der Egapark, in das Konzept integriert wird.

Nach einer Führung durch den Egapark (Ega: Erfurter Gartenbauausstellung), die mit 36 Hektar die größere der beiden Ausstellungsflächen ist, begrüßte Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein die Mannheimer, welche sich anschließend mit den Erfurter Kolleginnen und Kollegen aus den unterschiedlichen Fachbereichen austauschen konnten. Dabei ging es um verschiedenste Themen, die die Buga betreffen: vom Planen und Bauen über Veranstaltungsplanung bis hin zu Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Darüber hinaus wurde auch der Auftritt der Mannheimer Buga auf der Bundesgartenschau Erfurt im kommenden Jahr besprochen und dafür geeignete Örtlichkeiten besucht.

Stephan Wunder vom Erfurter Gartenbauamt begleitete einen Spaziergang durch die Gera-Aue. „Das Stadtentwicklungsprojekt im Erfurter Norden fanden wir sehr spannend. Überhaupt ist es beeindruckend, wie viel in Erfurt seit unserem Besuch im vergangenen Jahr entstanden ist“, äußert sich der Mannheimer Buga-Geschäftsführer Michael Schnellbach über den Besuch. Sehr gelungen sei die Integration des Egaparks als Bestandpark aus dem Jahr 1961 in die Bundesgartenschau 2021: „Hier können wir Parallelen ziehen zum Luisenpark, der in Mannheim auch Bestandteil der Buga ist und mit dem Spinelli-Gelände durch eine Seilbahn verbunden wird.“

Positives Fazit des Besuchs

Beeindruckt zeigte sich die Mannheimer Delegation demnach vom Zusammenspiel zwischen Architektur und Ausstellungsinhalt im neuen Danakil-Haus, in dem Flora und Fauna von der Wüste bis zum Regenwald präsentiert werden. Ästhetisch überzeugten die neuen Blickachsen des Karl-Foerster-Gartens die Mannheimer Kollegen. Den Abschluss des Besuchs bildete die Besichtigung des historischen Petersbergs im Zentrum der Altstadt.

Die Erfurter Buga-Geschäftsführerin Kathrin Weiß zieht ein positives Fazit des Besuchs: „Unsere Projekte sind alle auf einem guten Weg, unsere Ideen und Konzepte trafen im Mannheimer Team auf viel Interesse.“ Es sei immer spannend, die unterschiedlichen Herangehensweisen an ein Thema kennenzulernen: „Jede BUGA hat ihre Besonderheiten. Was uns verbindet: Wir haben die Mannheimer mit unserer Vorfreude angesteckt.“ 

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