Mannheim

Pandemie Insgesamt fünf Einheiten sollen am Sonntag mit Impfungen beginnen / Erster Dosen gehen an Heimbewohner/ 32 Alten- und Pflegeheime werden angefahren

Mobile Impfteams stehen in den Startlöchern

Archivartikel

Am Sonntag, 27. Dezember, sollen die ersten Mannheimer gegen das Coronavirus geimpft werden. Wie die Stadt auf Anfrage mitgeteilt hat, stehen insgesamt fünf mobile Impfteams bereit, die an diesem Tag ihre Arbeit beginnen sollen. Voraussetzung dafür sei aber die pünktliche Lieferung des Wirkstoffs vom Land, heißt es aus dem Rathaus.

Geplant ist, dass die mobilen Teams alle 32 Alten- und Pflegeheime der Stadt anfahren und dort die Heimbewohner vor Ort impfen. Die Einheiten bestehen aus einer Ärztin oder einem Arzt, einem Verwaltungsmitarbeitenden sowie einem Fahrer. Pro Heim soll ein Impfteam, das vorher durchgetestet wurde, die Bewohner behandeln. Alle Pflegeheimleiterinnen und -leiter seien informiert, die zukünftigen Impflinge bereits voruntersucht. Beim Spritzen in den Heimen wollen die Teams ihre Patienten nach der Injektion 15 Minuten lang beobachten.

Wann der Impfbetrieb vor Ort im Impfzentrum in der Maimarkthalle startet, steht noch nicht fest. Die erste Wirkstoff-Lieferung sei komplett für die Pflegeheime vorgesehen, so die Stadt. Nach der Impfverordnung des Bundes sollen zuerst über 80-Jährige und Pflegeheimbewohner geimpft werden, sowie Personal in Notaufnahmen oder Corona-Stationen und in der Altenpflege.

Infotelefon und Stützpunkt offen

An den Weihnachtsfeiertagen und über den Jahreswechsel wird das Infotelefon der Stadt Mannheim unter 0621/2 93 22 53 weiterhin erreichbar sein. Das Sprachdialogsystem bietet rund um die Uhr Auskünfte zur aktuellen Corona-Lage. Eine persönliche Beratung durch Mitarbeitende der Stadt steht Ratsuchenden zu den folgenden Servicezeiten zur Verfügung: Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr sowie samstags und an Sonn- und Feiertagen (ebenso an Heiligabend und Silvester) von 9 bis 14 Uhr.

Generell wird bei der Hotline der Stadt sowie im Gesundheitsamt etwa bei der Kontaktpersonennachverfolgung und der Ermittlung der Fälle auch über die Feiertage gearbeitet.

Zudem besteht an den Feiertagen die Möglichkeit, sich nach Zuweisung durch das Gesundheitsamt am Diagnose-Stützpunkt der Universitätsmedizin Mannheim testen zu lassen. Der Diagnose-Stützpunkt ist auch weiterhin an Werktagen von 9 bis 20 Uhr und am Wochenende sowie an den Feiertagen von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

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