Mannheim

Religion Sechs muslimische Gotteshäuser stellen sich vor

Moscheen öffnen ihre Türen

Archivartikel

Der 3. Oktober ist nicht nur der Tag der Deutschen Einheit, traditionell stehen in Deutschland an diesem Tag die Türen der Moscheen auch für Nicht-Muslime offen, als Symbol des Zusammenhalts und der Liebe. Am Donnerstag von 11.30 Uhr bis 19 Uhr, gibt es auch für Mannheimer wieder die Möglichkeit, bei Führungen in sechs Moscheen Fragen zu stellen. Die Veranstalter nutzen den Tag der Deutschen Einheit, um Bürger mit Muslimen ins Gespräch kommen zu lassen, das Gemeindeleben aus nächster Nähe zu erleben und möglicherweise gegenseitige Berührungsängste abzubauen.

Veranstaltungsorte sind die sozial-freie Omar Al-Faruq Moschee, Lortzingstraße 17, die albanische Moschee, Pettenkoferstraße 8, und der Deutsch-Bosniakische Kulturverein, Donaustraße 80. Des Weiteren nehmen die Yavuz Sultan Selim Moschee, Luisenring 28, die Milli Görüs Fatih Moschee, Böckstraße 5, sowie die Ulu Moschee, Pettenkoferstraße 4-6, teil. In allen Moscheen finden an diesem Tag mehrere Führungen, geleitet von Ehrenamtlichen, statt. In der Yavuz Sultan Selim Moschee um 13.30 Uhr, 16.30 Uhr sowie um 18 Uhr, begleitet von Gebeten. „Dabei soll sich keiner ausgeschlossen fühlen. Jedermann ist zu den Führungen sowie dazu eingeladen, so viele Fragen wie möglich zu stellen“, sagt Mikail Kibar, Mitglied des Vorstands der Türkisch Islamischen Gemeinde Mannheim.

Der freie Islamische Arbeiterverein aus der Neckarstadt-West ist zum zweiten Mal dabei und sieht nach eigenen Angaben in dieser bundesweiten Aktion die Chance, die Moschee nach außen zu zeigen. Kleidervorschriften lassen sich auf den jeweiligen Internet-Seiten unter www.einander-aktionstage.de nachlesen. 

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