Mannheim

Feudenheim Pflege Schönau investiert in Epiphaniasgelände

Neubau komplett aus Holz

Archivartikel

Die neue Bebauung des Epiphaniasgeländes in Feudenheim wird – ganz und gar außergewöhnlich. Der jetzt prämierte Siegerentwurf, den die evangelische Kirche am Freitag der Öffentlichkeit vorstellte, stammt aus der Feder des Mannheimer Architekten-Büros Storch und Federle. Investor ist die Evangelische Pflege Schönau.

Mit dem Wettbewerb sei es, wie Steffen Jooß, der Direktor der Kirchenverwaltung, hervorhob, gelungen, sowohl ökologisch wie auch sozial Maßstäbe zu setzen. Nach dem Abriss der bestehenden Bebauung, der frühestens 2021 erfolgt, werden auf dem Areal neben der Kulturkirche Epiphanias an der Andreas-Hofer- und der Arndtstraße zwei Gebäudekörper entstehen. Beide Häuser sind komplett aus Holz gefertigt, genügen höchsten ökologischen Standards und übererfüllen die von der Stadt verlangte Sozialquote: 15 der 30 Wohnungen werden zu Quadratmeterpreisen von maximal 7,50 Euro monatlich vermietet. Sämtliche auf dem Areal vorhandene Bäume werden dabei erhalten.

In dem Gebäude an der Andreas-Hofer-Straße wird der Kindergarten mit zwei Gruppen untergebracht, hier stehen auch Räume für die Kulturkirche Epiphanias zur Verfügung. Entlang der Arndtstraße, aber nicht der Straßenflucht folgend, schließt sich ein Wohnhaus an. Eine Tiefgarage, die von der Nadler-Straße aus erschlossen wird, verfügt über 36 Stellplätze. Die Bauzeit soll laut Jooß zwei Jahre betragen. Der Erlös aus dem Geländeverkauf, rund 2,3 Millionen Euro, fließt in den Neubau des evangelischen Gemeindezentrums an der Johanneskirche. scho