Mannheim

Hochschule Hedtke-Becker offiziell ins Amt eingeführt

Neue Rektorin setzt auf Digitalisierung

Archivartikel

Astrid Hedtke-Becker, die neue Rektorin der Hochschule Mannheim, ist nun auch offiziell in ihr neues Amt eingeführt worden. Beim Festakt in der Aula lobte die Stuttgarter Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Hedtke-Becker übernehme „eine hervorragend aufgestellte Hochschule“. Der werde die neue Rektorin mit eigenen Akzenten „zu noch mehr Strahlkraft“ verhelfen.

Hedtke-Beckers sechsjährige Amtszeit begann bereits am 8. Juli. Sie trat die Nachfolge von Dieter Leonhard an, der zum Jahresbeginn als Präsident an die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes gewechselt war. Als Schwerpunkt hat sie sich nach eigenen Angaben vorgenommen, die Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft „mit allen Facetten“ an der Hochschule zu verankern. Dazu soll „in naher Zukunft“ ein wirksames Konzept entwickelt werden.

Um für Studienanfänger attraktiv zu bleiben, werde sich die Hochschule regional wie überregional sichtbarer positionieren, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Zudem müsse das Ausbildungsangebot den veränderten gesellschaftlichen und individuellen Bedürfnissen angepasst werden. Diese Ziele ließen sich nur mit engagierten und motivierten Mitarbeitern erreichen, so Hedtke-Becker. „In meinen bisherigen unterschiedlichen beruflichen Tätigkeiten war die offene und respektvolle Kommunikation mit allen Beteiligten, auch in Konfliktsituationen, immer ein wesentlicher Aspekt für mein Handeln.“

Hedtke-Becker, geboren 1957 im Siegerland, ist Erziehungswissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Gerontologie und Soziale Arbeit. An die Hochschule Mannheim kam sie 1996. Nebenbei lehrte sie regelmäßig in Stockholm, Jönköping und Graz, zudem leitet sie eine wissenschaftliche Weiterbildung zum EU-Projekt „Zukunft Alter“. 

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