Mannheim

Digitales Im neuen Angebot des „MM“ haben Experten das Wort

Neuer "MM"-Podcast zum Thema Coronavirus

Vor fast einem Jahr begann das bis dahin unbekannte Coronavirus Sars-CoV-2 den Zug um die Welt. Seitdem ist nichts mehr, wie es war. Unser „Leben in Zeiten von Corona“ wirft viele Fragen auf – im gleichnamigen Podcast des „Mannheimer Morgen“ sucht „MM“-Journalistin Stefanie Ball gemeinsam mit Experten nach Antworten.

Wann wird es eine Impfung geben? Wird sie für alle reichen, und wie lange wird sie schützen? Wie oft müssen wir noch in den Lockdown – und was macht das mit den Kindern? Bleibt die Bildung auf der Strecke? Sind die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, mit denen der Staat tief in die Grundrechte jedes Einzelnen eingreift, gerechtfertigt? Sollten Krankenschwestern mehr Geld bekommen? Wo kommen die „Querdenker“ her? Die Pandemie ist die Hochzeit der Wissenschaftler – in „Leben in Zeiten von Corona“ erhalten sie das Wort. Die Ethiker und Bildungsforscher, die Impfstoffentwickler, Ärzte, Ökonomen und Psychologen. Der Podcast erscheint immer freitags, und es gibt ihn überall dort, wo es Podcasts gibt.

„Das ist Science-Fiction“

Den Anfang bei „Leben in Zeiten von Corona“ macht Virologe Bodo Plachter (Mainz). Viren sind seit Jahrzehnten sein Metier, und so sind Pandemien für ihn auch nichts Ungewöhnliches. Dass uns ein vergleichbar aggressives Virus wie Sars-CoV-2 eines Tages in Atem halten würde, hätte aber auch er nicht erwartet. „Was wir am ehesten erwartet hätten, wäre eine Grippe-Pandemie gewesen. Die tritt in regelmäßigen Abständen auf“, sagt der stellvertretende Direktor der Virologie der Universitätsmedizin Mainz. Immerhin hält er es für möglich, dass das Virus über die Zeit in eine weniger gefährliche Variante mutiert.

Dass die Pandemie von heute auf morgen beendet sein wird, wenn es einen Impfstoff gibt, sei aber ausgeschlossen: „Das ist Science-Fiction.“

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