Mannheim

Nationaltheater Gemeinderat über Sanierung informiert

OB bestätigt Kosten von 200 Millionen

Archivartikel

Mannheim.Oberbürgermeister Peter Kurz hat gestern Abend den Gemeinderat offiziell über die jetzt vorliegende Kostenberechnung für die mögliche Generalsanierung des Nationaltheaters informiert. Dabei bestätigte er die schon in dieser Zeitung genannte Summe von 200 Millionen Euro. Mit diesen Kosten sei „nach heutigem Stand“ zu rechnen, hieß es danach auch in einer Pressemitteilung der Stadt. Sie ruft noch einmal die im Juli 2017 genannten 185 Millionen Euro in Erinnerung. Dies war aber eine vorläufige Kostenschätzung.

„Zwischenzeitlich hat das Planungsteam die Entwurfsplanungen vertieft und eine belastbare Kostenberechnung erstellt“, so die Stadt offiziell. Dazu habe das Architekturbüro Schmucker und Partner die „erforderlichen Bestandsuntersuchungen und Gutachten zum Brandschutz und Denkmalschutz vertieft sowie die notwendigen Nutzerbedarfe des Theaters im Detail ermittelt“ und „in enger Abstimmung zwischen allen Planungsbeteiligten, darunter auch Berufsfeuerwehr sowie Landesamt für Denkmalpflege, abgeglichen und bewertet“. Die Kosten beinhalten aber nicht die nötigen Ersatzspielstätten während der vierjährigen Schließung. Trotz steigender Baupreise sei die Zahl haltbar bis 2021 – schließlich seien dafür 17 Millionen Euro einberechnet. Noch vor der Sommerpause soll der Gemeinderat „entscheiden, ob auf dieser Basis mit einer Kostendeckelung auf 200 Millionen Euro die weiteren Vorbereitungen und Planungen erfolgen können“, so Kurz.