Mannheim

Spende 10 000 Euro zugunsten von Bülent-Ceylan-Stiftung und therapeutischem Reiten / Neue Loge über dreigeschossiger Bühne zum Spielzeitstart

Palazzo unterstützt Hilfsprojekte für Kinder in Not

Archivartikel

„Ich habe so viel Glück in meinem Leben gehabt“, gesteht Bülent Ceylan, „persönlich, in der Familie. Und habe gesunde Kinder, da muss man einfach etwas zurückgeben“. Und genau das wollen neben ihm auch die beiden Palazzo-Produzenten Rolf Balschbach und Gregor Spachmann. Sie feiern nicht nur den bislang größten Ticket-Vorverkaufsrekord in 21 Jahren Palazzo und eine neue, technisch noch ausgefeiltere Bühnentechnik. Vielmehr übergaben sie jetzt 10 000 Euro zu gleichen Teilen an den Comedian und seine Stiftung sowie an Peter Hofmann für das „Therapeutische Reiten“ des Reitervereins.

Noch rattern hinter den Kulissen die Nähmaschinen der beiden angehenden Modedesignerinnen Julia und Melek, die einem pechschwarzen Bühnenvorhang den letzten Schliff geben. Wie eine mehrstöckige Hochzeitstorte erhebt sich im Manegenrund eine dreistöckige Bühne für einen Testlauf. Daneben wartet das sogenannte „Wheel of Death“ oder „Todesrad“ auf waghalsige Artisten. Es wurde extra für die neue Show von einem Metallbauer maßgefertigt. Und über allem thront die sogenannte Harald Glööckler-Lounge, die der schrille Designer bis zur offiziellen Palazzo-Premiere zum Glitzern bringen will.

Doch auch für den Außenbereich kündigen die Palazzo-Chefs Neuheiten an. „Eine 900 Meter lange Umrandung mit Palazzo-Motiven soll als Entree zur City den Glanz von innen auch nach außen transportieren“, sagt Balschbach.

„So sieht man gleich am Eingang zur Stadt, dass da was geboten wird“, fasst Reitervereins-Chef Peter Hofmann lachend zusammen. Und bedankt sich für die noble Spende, mit der das Leid vieler körperlich und seelisch erkrankter Kinder gelindert oder ihnen ein letzter Wunsch erfüllt werden kann.

„Ich bettel ungern, aber hier geht es um Kinder“, sagt Bülent Ceylan, dessen Stiftung mit dem Betrag einen Teil eines Transport-Brutkastens für Frühchen finanziert, die von außerhalb kommen und eine Fahrt ins Klinikum ohne wärmende und schützende Hülle nicht überstehen würden: „Da zählen oft Minuten, die über Leben und Tod entscheiden können.“

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