Mannheim

Inklusion Waldschüler greifen zu Flex und Rüttelplatte

Pausenhof attraktiver

Archivartikel

Mannheim.Zusätzliche Sitzgelegenheiten, rolligerechter Weg, eine „Balancier-Schlange“: All das und einiges mehr haben Schüler der Inklusionsklasse R8b an der Waldschule in der Gartenstadt in die Tat umgesetzt. An fünf Tagen lautete das Motto „Ran an die Werkzeuge, fertig, los!“ Unterstützung erhielten die Schüler von ihren Klassenlehrerinnen und Mitarbeitenden der Werkstattschule Heidelberg, „die uns Schritt für Schritt anleiteten und unterstützten“, berichten die Schüler in einem Bericht. So habe man „massenhaft Beton angerührt und in Form gebracht, unzählige Holzbretter abgekantet, geflext und geschliffen“.

Außerdem mussten Löcher gegraben und Randsteine gesetzt, Schilder geschnitzt und bemalt werden. Den Schülern standen für ihre Aufgaben auch Geräte wie Rüttelplatten oder Bohrmaschinen zur Verfügung. „Am Ende unserer Arbeitstage waren wir mit unseren roten Händen ziemlich müde, aber glücklich und vor allem stolz auf unser Werk“, schreiben die Jugendlichen. Von nun an wollen sie „an jedem Schultag unsere selbst hergestellten Werke mit Leben füllen“.

„Begeistert von der Teamarbeit“ zeigte sich das Lehrerinnen-Team um Rebekka Duncker. So sei es für die etwa 13-Jährigen selbstverständlich, dass manche Mitschüler „Unterstützung brauchten beim Arbeiten. Also wurde die Schubkarre gemeinsam gefüllt und die Flex abwechselnd zur Hand genommen. Oder der nächste Arbeitsschritt wurde nochmals in einfacherer Sprache erklärt.“ So laufe das in der Inklusionsklasse schon seit Jahren – „damit konnten auch alle mitmachen“.

Erste Umgestaltungsmaßnahmen gingen bereits im Vorgängerprojekt 2019 über die Bühne. Jetzt konnten die Schüler ihre Vorhaben zu Ende bringen. 

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