Mannheim

Handel Noch offene Läden reagieren auf Verordnung

Plexiglas zum Schutz vor Ansteckung

Archivartikel

„Wir setzen nur die Allgemeinverfügung der Stadt um“, sagt Marktleiter Thomas Viering vom Rewe-Supermarkt in Q 6/Q 7. Dafür hat er an den Kassen Plexiglasscheiben anbringen lassen, damit sowohl Kunden als auch seine Mitarbeiter bestmöglich vor der Ansteckung durch das Coronavirus geschützt sind. Zudem bittet er die Kunden, nach Möglichkeit bargeldlos zu bezahlen.

Im Kassenbereich sind Schilder aufgestellt, die die Kunden auf den vorgeschriebenen Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Kunden sowie zu den Mitarbeitern hinweisen. Am Boden sind Markierungen angebracht, im Abstand von 1,50 Meter. Die Kunden werden zudem gezählt, so dass sich nicht zu viele Menschen gleichzeitig im Markt aufhalten. Und es laufen Ansagen, die die Kunden auf die Maßnahmen hinweisen.

„In dieser Beziehung sind wir ohnehin gut aufgestellt“, sagt Viering: Sein Supermarkt sei recht großzügig angelegt: „Da können die Kunden entspannt die Mindestabstände einhalten. Das ist für uns gut, und das ist auch für die Kunden gut.“ Dennoch habe er vor den Fleisch- und Käsetheken am Boden Klebestreifen angebracht, damit die Kunden sich nicht zu nahe kommen. „Wir haben alles umgesetzt, was wir machen sollen“, sagt er. „Und wir bekommen jeden Tag Toilettenpapier.“

Auch die Apo-Rot-Apotheke in Q 5 hat die Vorgaben der Allgemeinverfügung umgesetzt: Es dürfen sich maximal vier Personen gleichzeitig in den Räumlichkeiten aufhalten, auf Mindestabstände wird hingewiesen und geachtet, Kunden und Mitarbeiter sind durch angebrachte Plexiglasscheiben auf den Verkaufstischen bestmöglich geschützt.

In vielen anderen noch geöffneten Läden sind ähnliche Maßnahmen zum Schutz der Kunden und Angestellten getroffen worden, und wie Viering mitteilt, werden die Maßnahmen zumindest in seinem Supermarkt von den Kunden auch konsequent und verständnisvoll eingehalten: „Sie haben verstanden, dass die Maßnahmen auch für ihren Schutz da sind.“ Sein Dank gilt den einsichtigen und treuen Kunden und auch seinen Mitarbeitern. „Die Stimmung ist gut bei uns, wir leisten Erstaunliches in dieser Zeit.“ Dennoch wäre ihm lieber, „wenn das mit dem Virus alles nicht wäre“.

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