Mannheim

Coronavirus Junge Union und SPD starten Aktion für Ältere

Politiker helfen beim Einkaufen

Archivartikel

Zu „Einkaufshelden“ wollen Mitglieder der jungen Union werden, die SPD bietet unter dem Titel #MannheimSolidarisch Nachbarschaftshilfe an: Politiker haben auf die Vorgabe reagiert, dass besonders ältere und schwächere Menschen wegen des Coronavirus öffentliche Bereiche meiden sollen.

„Junge Menschen gehören nicht zur sogenannten Risikogruppe. Aus diesem Grund möchten wir helfen“, so Lennart Christ, der Kreisvorsitzende der Jungen Union (JU). Deren Bundesverband hat die Aktion „Die Einkaufshelden“ gestartet, und der JU-Kreisverband schloss sich – beginnend in Wallstadt – dem Aufruf an. „Wir möchten auch bei Geschäften anfragen, ob wir an ihren an schwarzen Brettern Infomaterial aushängen dürfen, dass wir den Menschen bei Einkäufen und sonstigen wichtigen Erledigungen helfen, so Lennart Christ: „Deutschland muss in den schwierigen Zeiten der Corona-Krise zusammenhalten! Hierfür möchten wir unseren Beitrag leisten“, sagte er. Wer Hilfe braucht, kann sich telefonisch unter der 0160 92339534, per E-Mail an info@ju-mannheim.de oder www.die-einkaufshelden.de melden.

Paten in den Stadtteilen

Für die SPD hat die stellvertretende Kreisvorsitzende Isabel Cademartori die Initiative ergriffen. In jedem Stadtteil gebe es Paten von der SPD, die sich bereiterklärt haben, die Hilfen organisieren und zuverlässig sind, so Cademartori. Nun trägt die SPD-Gemeinderatsfraktion das Projekt mit. Wer über 60 Jahre alt ist, eine Vorerkrankung hat oder sich in Quarantäne befindet und Hilfe beim Einkauf oder Ähnliches benötige, könne sich auf der Homepage www.spdmannheim.de/corona, per E-Mail an spd@mannheim.de oder telefonisch unter 0621/293-2090 werktags von 9 bis 15 Uhr melden. Die Paten organisieren dann einen Helfer, der Kontakt aufnimmt und sich um Hilfe bemüht. Auch Eltern, die kurzfristig Unterstützung bei der Kinderbetreuung brauchen, können sich melden. „Das sind besondere Zeiten, die unsere Solidarität herausfordern. Wir wollen unseren Beitrag leisten, dass diese Krise den Zusammenhalt in der Stadtgesellschaft stärkt“, so SPD-Kreisvorsitzender Stefan Fulst-Blei. 

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