Mannheim

Kokain Drogendealer und Kunde in Untersuchungshaft

Polizei stoppt Handel mit Rauschgift

Archivartikel

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht nun Haftbefehl gegen drei tatverdächtige Männer im Alter von 26, 31 und 52 Jahren aus der Neckarstadt erlassen. Zwei davon, so heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft, stehen im dringenden Verdacht, seit mindestens Anfang des Jahres in Mannheim und Umgebung in arbeitsteiliger Weise einen „schwunghaften Handel“ mit Kokain betrieben zu haben. Bei dem dritten Tatverdächtigen soll es sich um einen Abnehmer des Kokains handeln.

Konzeption „Sichere Neckarstadt“

Im Rahmen der Konzeption „Sichere Neckarstadt“ des Polizeipräsidiums wurden nach umfangreichen Ermittlungen bei acht Durchsuchungsaktionen zunächst nur „Einzelmengen Kokain im ein- und zweistelligen Grammbereich“ sichergestellt. Bei den drei Tatverdächtigen fanden die Polizisten dann aber rund 1,7 Kilogramm Kokain und etwa 6000 Euro mutmaßliches Dealgeld.

Durch die Staatsanwaltschaft Mannheim wurden anschließend beim Amtsgericht die Haftbefehle gegen die drei Tatverdächtigen erwirkt. Die drei Männer wurden am Mittwoch der vergangenen Woche dem Haft- und Ermittlungsrichter beim Amtsgericht vorgeführt. Nach der Eröffnung der Haftbefehle wurden sie sogleich in verschiedene Justizvollzugsanstalten eingeliefert. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Ermittlungsgruppe Rauschgift dauern indessen an.

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