Mannheim

Polizei zieht Bilanz nach Metallica-Konzert

Archivartikel

Mannheim.Die Polizei hat nach dem Metallica-Open-Air auf dem Maimarktgelände am Sonntag eine positive Bilanz gezogen. Die Konzertbesucher verhielten sich aus polizeilicher Sicht vorbildlich und diszipliniert, teilte die Behörde am Montag mit. Lediglich ein Drogendelikt sowie eine Körperverletzung waren der Polizei am Montagmorgen bekannt.

Anders die Situation beim Rettungsdienst: Dieser rückte insgesamt 350 Mal aus. Grund dafür war meist der Stress durch die Hitze. Krankenwagen brachten 16 Personen zur weiteren Versorgung in Krankenhäuser. Zudem wurden zwei betrunkene Personen dem Rettungsdienst zugeführt.

Die Anreise der 60.000 Konzertbesucher verlief den Angaben zufolge relativ reibungslos. Viele waren dem Rat von Konzertveranstalter und Polizei gefolgt und mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie S-Bahn und Straßenbahn angereist. Diese konnten laut Informationen der Polizei die Besuchermassen problemlos bewältigen.

Deshalb sei auch der individuelle Anreiseverkehr mit dem Auto ohne Probleme verlaufen. Die Konzertbesucher, die nicht auf das Auto verzichten konnten, kamen ohne größeren Stau und Verkehrsbeeinträchtigungen auf die ausgeschilderten Parkplätze. In der Hauptanreisezeit kam es lediglich auf der A 6 kurzzeitig zu einem Rückstau von maximal sechs Kilometern Länge aus Richtung Viernheim.

Die Abreise verlief dagegen nicht ganz so reibungslos wie die Anreise. Besonders große Probleme hatten die Besucher beim Verlassen des Konzertgeländes über den Fußgängersteg Richtung Großparkplatz. Dort kam es zu Behinderungen, so die Polizei. Deshalb sperrten die Beamten die B 38a in beide Fahrtrichtungen zwischen Mannheim-Feudenheim und Mannheim-Neckarau kurzzeitig, weil einige Fußgänger auf die Fahrbahn gelaufen waren. Bei der Ausfahrt aus den Parkplätzen und insbesondere aber bei der Abreise mit den S-Bahnen mussten die Besucher teils sehr lange Wartezeiten in Kauf nehmen.