Mannheim

Marchivum Experten hoffen auf Super-8-Filme

Private Aufnahmen gesucht

Archivartikel

Auf Dachböden, Kellern, ganz hinten in Wohnzimmerschränken – Ulrich Nieß ist überzeugt, dass es da noch ganz viel gibt: Der Direktor des Marchivums sucht private Filmschätze von Mannheimern, die auch öffentliche Veranstaltungen, Straßenszenen sowie Gebäude und damit die Veränderung der Stadt dokumentieren. „Wir denken beispielsweise an die Super-8-Filme der 1960er Jahre“, so Nieß – oder auch an Videos.

Von Oktober bis Juli hatte diese Zeitung unter dem Motto „Filmschätze retten“ die Spendenaktion vom Freundeskreis Marchivum, der Gelder für die Digitalisierung der Filmbestände von Mannheims Archiv sammelte, unterstützt. Nun werden weiterhin, jeweils am ersten Donnerstag im Monat, an dieser Stelle alte Aufnahmen vorgestellt – um damit den Aufruf zu unterstützen, dass mehr private Filmschätze dem „Gedächtnis der Stadt“ zur Verfügung gestellt werden. Alle angebotenen Filme sollen, sofern sie als archivwürdig angesehen werden, dann ebenfalls von den Marchivum-Experten digitalisiert werden. Der Stifter erhält eine kostenfreie digitale Kopie seines Films.

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