Mannheim

Marchivum Experten hoffen auf Super-8-Filme

Private Aufnahmen gesucht

Archivartikel

Auf Dachböden, Kellern, hinten in Wohnzimmerschränken – Ulrich Nieß ist überzeugt, dass es da noch ganz viel gibt: Der Direktor des Marchivums, des Stadtarchivs Mannheim, sucht private Filmschätze von Mannheimern. „Wir denken beispielsweise an die Super-8-Filme der 1960er Jahre“, so Nieß – oder auch an Videos. Gerade wurden bei ihm wieder private Aufnahmen der Bundesgartenschau 1975 abgegeben – die sucht das Marchivum gerade besonders, da es ab März 2019 eine Ausstellung zu diesem sommerlangen Fest und seine Auswirkungen auf die ganze Stadt plant. Dazu zählen ja auch die Planken-Einweihung, der Aerobus, das neue Collini-Center.

Unter dem Motto „Filmschätze retten“ unterstützt diese Zeitung den Aufruf, dass private Filmschätze dem „Gedächtnis der Stadt“ zur Verfügung gestellt werden. Jeweils am ersten Donnerstag im Monat werden an dieser Stelle alte Aufnahmen präsentiert. Alle angebotenen Filme sollen, sofern sie als archivwürdig angesehen werden, dann vom Marchivum digitalisiert werden. Der Stifter erhält eine kostenfreie digitale Kopie. pwr