Mannheim

Marchivum Experten hoffen auf Super-8-Filme

Private Aufnahmen gesucht

Archivartikel

Auch „Alltagsszenen haben stadtgeschichtliche Relevanz“: Mit diesen Worten wirbt Marchivum-Direktor Ulrich Nieß darum, dass ihm viele Mannheimer ihre alten, privaten Filmschätze anvertrauen. Ob sie öffentliche Veranstaltungen, Straßenszenen sowie Gebäude aus der Stadt oder den Vororten zeigen – sie dokumentieren damit die Veränderung der Stadt und sind daher für das Archiv von Bedeutung.

Unter dem Motto „Filmschätze retten“ unterstützt diese Zeitung die Aktion vom Marchivum und vom Freundeskreis Marchivum, die Digitalisierung der Filmbestände von Mannheims Archiv zu ermöglichen und weitere Aufnahmen dafür zu erhalten. Daher werden jeweils am ersten Donnerstag im Monat, der ein Werktag ist, an dieser Stelle alte Aufnahmen vorgestellt – um damit den Aufruf zu unterstützen, dass mehr private Filmschätze dem „Gedächtnis der Stadt“ zur Verfügung gestellt werden. Alle angebotenen Filme sollen, sofern sie als archivwürdig angesehen werden, von den Marchivum-Experten digitalisiert werden. Der Stifter erhält eine kostenfreie digitale Kopie seines Films.

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