Mannheim

Marchivum Alte Kostbarkeiten werden digitalisiert

Private Dokumente gesucht

Der Film von 1907 – in dieser Form die ältesten bewegten Aufnahmen von Mannheim, ja sogar von ganz Baden – ist ein Glücksfall. Gelegentlich werden dem Marchivum, wie das Stadtarchiv nach dem Umzug in den Ochsenpferchbunker und dem nun erweiterten Auftrag jetzt heißt, alte, private Filmaufnahmen angeboten – und es ist dankbar dafür.

Die Serie, bei der wir jeden Donnerstag an dieser Stelle unter dem Motto „Filmschätze retten“ ein besonderes Dokument aus der Mannheimer Stadtgeschichte vorstellen, sorge für eine „besonders erfreuliche Entwicklung“, so Ulrich Nieß, der Direktor des Marchivum. Es gebe nicht nur Spenden für die Aktion des Fördervereins „Freunde des Marchivum“, der Geld für die Digitalisierung der alten Filme sammelt. „Die Serie regt dazu an, dass nun Privatleute wie Institutionen sich entsinnen, was sie an Filmschätzen noch bei sich zu Hause haben, die sie uns nun zur Verfügung stellen“, so Nieß.

„Es dringt immer mehr in das öffentliche Bewusstsein vor, dass das neue Marchivum die Institution ist, die sich um diese Kostbarkeiten kümmert“, sagt Nieß. Er freut sich daher immer wieder über weitere Angebote von Privatleuten. pwr