Mannheim

Hitze Reserve-Helfer aber nicht im Einsatz

Retter öfter unterwegs

Archivartikel

Durch die extreme Hitze gab es am Wochenende „ein leicht erhöhtes Einsatzaufkommen in der Notfallrettung“. Das erklärte die Geschäftsstelle des Bereichsausschusses für den Rettungsdienst in Mannheim auf Anfrage. Genaue Zahlen oder Vergleiche mit normalen Wochenenden wurden indes – trotz entsprechender Anfrage – nicht genannt. „Erfreulicherweise konnten alle Einsätze zeitnah mit den eingeplanten Rettungsmittelvorhaltungen bedient werden“, hieß es nur.

Im Vorfeld des heißen Wochenendes hatte die Stadt die Rettungsdienste aufgefordert, Vorsorge zu treffen, sollte die Zahl der Notfälle emporschnellen (wir berichteten). Wie es erst jetzt hieß, hatte die Leitstelle Ladenburg vorsorglich drei Mitarbeiter in Bereitschaft versetzt. „Diese Mitarbeiter mussten aber nicht angefordert werden“, so die Geschäftsstelle. Im Einsatz waren aber die beiden zusätzlichen Krankentransportwagen, die der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) stellte. Der ebenso vom ASB zusätzlich besetzte Notarztwagen wurde aber nicht angefordert. Nicht alarmiert wurden ebenso die Helfer der DLRG, die sich vom Stollenwörthweiher aus bereithielten, notfalls auch Erste-Hilfe-Einsätze in der Umgebung wahrzunehmen. Laut Geschäftsstelle hat Mannheim im Juni 2019 mit 96,42 Prozent bei Rettungswagen und 97,35 Prozent bei Notarzteinsätzen die Hilfsfrist (zehn, höchstens 15 Minuten) erreicht und damit in Baden-Württemberg „eine Spitzenposition“ erzielt, hieß es.