Mannheim

Sanierung Behörde will Terminplan „konkretisieren“

Rheindamm: Verfahren verzögert sich

In der kommenden Woche könnten sich die Termine für das weitere Vorgehen beim Planfeststellungsverfahren für die umstrittene Sanierung des Rheindamms „konkretisieren“. Dies teilte die Sprecherin des Regierungspräsidiums (RP) Karlsruhe, Irene Feilhauer, auf Nachfrage dieser Redaktion mit. Geplant ist, den Mannheimer Rheindamm auf einer rund 3,7 Kilometer langen Strecke zu erneuern. Dazu müssten rund sieben Hektar Wald gerodet werden. Das Planfeststellungsverfahren dauert etwa zwei Jahre, die Bauarbeiten würden dann über etwa vier Jahre hinweg ausgeführt.

„Wir können zu dem genauen Zeitpunkt der Einreichung der Unterlagen derzeit leider noch keine Aussage treffen“, so Feilhauer. Dies habe man der Stadtverwaltung Mannheim Anfang Januar ebenfalls so mitgeteilt, wie Rathaus-Sprecher Kevin Ittemann bestätigte.

Stadt ist Genehmigungsbehörde

Das RP hatte ursprünglich frühere Termine im Blick und dann aber angekündigt, das Planfeststellungsverfahren für die Genehmigung der Dammsanierung bis zum „späten Herbst 2020“ dadurch einzuleiten, dass alle Unterlagen für den Bau der Stadt Mannheim zugeleitet werden. Die Stadtverwaltung muss diese als Genehmigungsbehörde prüfen und bewerten – und dann über die Baugenehmigung entscheiden.

Feilhauer: „Die Fertigstellung der Planungsunterlagen verzögert sich aufgrund der im Vergleich mit anderen Dammprojekten erhöhten Komplexität des Projektes.“ Die erforderlichen internen und externen Abstimmungen würden aufgrund der Corona-Pandemie zudem mehr Zeit als gewöhnlich in Anspruch nehmen, so die Sprecherin. 

Zum Thema