Mannheim

RNV wappnet sich für Hitze-Wochenende - Störungen nicht ausgeschlossen

Archivartikel

Vor dem anstehenden Hitze-Wochenende bereitet sich die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) auf Temperaturen an die 40 Grad vor, warnt aber gleichzeitig vor möglichen Störungen im Verkehr von Bus und Bahnen in Mannheim und der Region. Wie das Unternehmen am Freitag selbst mitteilte, sind derzeit rund 375 Busse und Bahnen täglich bis zu 20 Stunden in Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen im Einsatz. Hohe Außentemperaturen, starke Sonneneinstrahlung sowie große Glasflächen und die Erwärmung der Antriebe führten, so die RNV, zur kontinuierlichen Aufheizung der Fahrzeuge.

Wenn kritische Überhitzungen nicht abgekühlt werden können, müssen mögliche Störungen in der Werkstatt behoben werden und die Fahrzeuge fallen aus. Besonders anfällig seien dabei die Türen, elektronische Systeme sowie die Klimaanlagen.
Um Störungen dieser Art weitgehend zu vermeiden, mobilisiert die RNV nach eigenen Angaben am kommenden Wochenende zusätzliche Mitarbeiter und steuert auch die Instandsetzungsarbeiten in den Werkstätten so, dass Ausfällen so weit als möglich vorgebeugt werden soll. Auch die Fahrer von Bussen und Bahnen seien entsprechendend sensibilisiert, um Maßnahmen gegen Überhitzung zu treffen. Ganz verhindern ließen sich Störungen so jedoch nicht. So sei es am zurückliegenden Mittwoch bei Temperaturen von mehr als 25 Grad an 21 Fahrzeugen zu Störungen gekommen, die bis zum Donnerstag wieder fahrtüchtig gemacht werden mussten.

Auch die Fahrinfrastruktur vor Ort wird bei der Hitze in Mitleidenschaft gezogen. So dehnen sich laut RNV bei Hitze jenseits von 30 Grad insbesonderer die Metallschienen sowie die Oberleitungen aus. Möglichen Gleisaufwölbungen wird demnach mit Langsamfahren begegnet. Hängenden Oberleitungen werden durch verfügbare Gegengewicht-Systeme automatisch in Form gehalten, so die RNV. (mer/red)

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