Mannheim

Ökologie Ausstellungsschiff auch in Rhein-Neckar-Region

Rohstoffe wachsen wieder nach

Aus Pilzen werden Waschmittel, Medikamente oder Kosmetika, T-Shirts entstehen aus Holz, Böden aus Popcorn oder Bambus – und Fleisch wächst in Reagenzgläsern: Am 30. Juli macht sich das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft in Münster auf den Weg, um der Bevölkerung im Wissenschaftsjahr 2020/21 die Möglichkeiten nachhaltigen Wirtschaftens mit nachwachsenden Rohstoffen nahezubringen. Das Schiff hält in 19 Städten und kommt auch in die Region Rhein-Neckar – vom 9. bis 13. September nach Mannheim (Rheinpromenade Lindenhof, Viking River Cruises) und vom 14. bis 17. September nach Heidelberg (Neckarstaden, Höhe Marstall).

Ethische Fragestellungen

„Auf dem Ausstellungsschiff lassen sich viele Facetten der Bioökonomie an rund 30 interaktiven Exponaten entdecken“, heißt es in einer Pressemitteilung. Auch „ethische und politische Aspekte“ würden beleuchtet. So gehe man den Fragen nach: Wie nachhaltig sind Biokraftstoffe? Welche Chancen und Risiken bergen neue Methoden der Pflanzenzüchtung? Wie könnte sich die Weltbevölkerung in Zukunft ernähren?

Die MS Wissenschaft ist im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unterwegs. Die Exponate werden zur Verfügung gestellt von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und DFG-geförderten Projekten, Hochschulen sowie weiteren Partnern.

Die Ausstellung wird für Besucher ab zwölf Jahren empfohlen. Alle Anlaufstationen mit Öffnungszeiten und weiteren Details unter anderem zu den Corona-bedingten Hygiene-Vorkehrungen stehen im Internet unter ms-wissenschaft.de/ausstellung/tour-2020/. 

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