Mannheim

Kommunalpolitik Mannheimer im Amt bestätigt

Rosenberger bleibt Rathauschef

Mannheim.Der frühere Mannheimer Bürgerdienstleiter und OB-Kandidat von 2015, Peter Rosenberger, bleibt Oberbürgermeister in Horb. Der 45-jährige CDU-Politiker wurde mit 71,03 Prozent der Stimmen für eine zweite Amtszeit an der Spitze der 24 000-Einwohner-Stadt im Schwarzwald gewählt. Damit setzte er sich klar gegen den selbstständigen Qualitätsmanager Thomas Bauer (22 Prozent) und den Kommunalpolitiker Hermann Walz (Unabhängige Liste, 6,7 Prozent) durch. Bei seiner ersten Wahl im Jahr 2009, als er einziger Bewerber war, hatte Rosenberger noch 98,4 Prozent der abgegebenen Stimmen erhalten.

2015 gegen Kurz unterlegen

Rosenberger ist gebürtiger Mannheimer. Nach dem Abitur am Johann-Sebastian-Bach-Gymnasium hatte er Zivildienst bei den Johannitern geleistet und dann bei der Stadt Mannheim eine Ausbildung als Diplom-Verwaltungswirt gemacht. Nach mehreren Stationen in der Verwaltung war er zuletzt Leiter der Bürgerdienste in Rheinau, Neckarau und Lindenhof. 2008 ging er nach Horb, zunächst als Erster Bürgermeister, 2009 wurde er zum Oberbürgermeister gewählt.

Für die OB-Wahl in Mannheim hatte ihn der damals gerade neu gewählte CDU-Kreisvorsitzende Nikolas Löbel gewonnen. Rosenberger kam damals auf 33,8 Prozent, Christopher Probst (ML) auf 15,9 Prozent und Amtsinhaber Peter Kurz auf 46,8 Prozent - was einen zweiten Wahlgang erforderlich machte. Bei sehr niedriger Wahlbeteiligung von 28,7 Prozent hieß der Sieger im zweiten Anlauf Peter Kurz mit 52 Prozent, während Rosenberger 44,9 Prozent erzielte. Das Angebot, sich weiter in Mannheim politisch zu engagieren, lehnte Rosenberger seinerzeit ab und blieb lieber in Horb - wo ihn die Bürger nun bestätigten.