Mannheim

Kupferdiebstahl Bundesamt korrigiert Angaben zu Spinelli

Schaden viel geringer

Mannheim.Kupferdiebe haben auf Spinelli deutlich weniger Beute gemacht als zunächst vermeldet. Die Eigentümerin des früheren US-Militärgeländes, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, teilte gestern auf "MM"-Anfrage vom Vortag mit: "Nach unserer ersten groben Schätzung liegt der Schaden zwischen 50 000 und 100 000 Euro." In dieser Summe seien die gestohlenen Gegenstände - neben Kupferkabeln auch ein Transformator und mehrere Verteiler - ebenso enthalten wie die Einbruchschäden, die in mehreren Gebäuden etwa an Fenstern und Türen entstanden seien. Die Polizei hatte allein den Wert der Kupferkabel mit 150 000 Euro beziffert und sich dabei auf Angaben des Bundesamtes berufen. Wer die falsche Zahl in Umlauf gebracht hatte, ließ sich gestern nicht rekonstruieren.

Auf die Frage, ob auf anderen ehemaligen US-Militärgeländen in Mannheim ähnlich große Bestände an Kupferkabeln lagern, antwortete das Bundesamt lediglich: "Keine Konversionsliegenschaft ist kabellos." Ansonsten wolle man dazu nichts sagen. Und zu den Sicherheitsvorkehrungen auf dem hinteren Teil von Spinelli (im vorderen sind Flüchtlinge untergebracht) teilte die Behörde nur mit, damit sei ein privates Unternehmen betraut.

Die Polizei sucht noch nach Zeugen für den Einbruch, der sich irgendwann zwischen vergangenem Freitag und Montag ereignet haben muss. Telefonische Hinweise erbittet sie unter 0621/71 84 90. sma

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