Mannheim

Soziales EU-Kommissarin zu Gast beim Förderband

Schüler berichten über Projekte

„Es ist super, dass eine Kommissarin der Europäischen Union (EU) nicht nur im Fernsehen zu sehen ist, sondern zu uns kommt und sich für unsere Themen interessiert“, sagte die Schülerin Inessa, als Marianne Thyssen, EU-Kommissarin für Beschäftigung und Soziales, mit der EU-Abgeordneten Inge Gräßler den Verein Förderband in Mannheim besuchte. Die beiden informierten sich im Gespräch mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen über drei EU-geförderte Projekte. Die Einladung erfolgte über die Landesarbeitsgemeinschaft „Katholische Jugendsozialarbeit“ Baden-Württemberg, heißt es. Das Förderband möchte möglichst vielen Jugendlichen den Abschluss einer Ausbildung ermöglichen.

Übergang von Schule und Beruf

Thyssen bekräftigte, „dass sie europaweit sieht, wie schwierig es für Schulabgänger ist, den Übergang von Schule in den Beruf zu schaffen, weil sie ja noch über keinerlei Berufserfahrung verfügen“. Sie lobte, dass es in Mannheim für diesen kritischen Übergang persönliche Unterstützung gibt“. Gräßle hob hervor, „dass es wichtig ist, dafür zu sorgen, dass Jugendliche die Chance bekommen, in Betrieben ihre Talente zu zeigen“.

Auszubildende berichteten über Austauscherfahrungen im Rahmen der EU-Förderung „Erasmus +“ mit Norwegen. Marvin und Kevin erläuterten, „dass für sie als Schreiner-Auszubildende der Austausch und auch das Begleitprogramm nach der Arbeit sehr interessant waren“.

Von Thyssen gefragt, ob sie sich einen längerfristigen Auslandsaufenthalt im Rahmen der betrieblichen Ausbildung vorstellen könnten – so wie es im Moment von der Kommission in Planung ist – bekräftigte einer der Azubis, dass er dies nutzen würde.

Klaus Sommer, Vorsitzender des Förderbands, bat die Vertreterinnen, sich dafür einzusetzen, dass die Unterstützung der EU auch in der nächsten Förderperiode erhalten bleibe. red