Mannheim

Gesellschaft Jugendliche aus ganz Mannheim organisieren Projektwoche und Großkundgebung

Schülerdemo für Umwelt

Sie setzten ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt, gegen Diskriminierung, Hass und Gewalt: Vor einem knappen Jahr gingen rund 1200 Mannheimer Schüler der siebten bis zwölften Klassen auf die Straße. Am Alten Meßplatz bildeten sie eine symbolische Menschenkette. Jetzt wollen die Jugendlichen erneut aktiv werden – für die Umwelt. Der im April gegründete Stadtschülerrat und die Schülersprecher der weiterführenden Schulen ziehen bei der Organisation gemeinsam mit dem Jugendbüro 68Deins an einem Strang.

So heißt es während einer Projektwoche, die vom 16. bis 20. Juli an allen teilnehmenden Schulen läuft, wie schon im Vorjahr „Together we stand“ – frei übersetzt etwa: „Gemeinsam können wir etwas erreichen.“ Höhepunkt der Aktionswoche ist der 20. Juli, an dem die Schüler gleich zwei Großveranstaltungen geplant haben.

„Grüner Zug“ am Luisenpark

Ab 11 Uhr läuft ein „Grüner Zug“ vom Unteren Luisenpark zum Alten Meßplatz, „bei dem die teilnehmenden Schüler lautstark und gut sichtbar auf sich und ihr Anliegen aufmerksam machen werden“, berichtet der Pressebeauftragte Titus Heyme. Auf dem Messplatz schließt sich eine große Kundgebung an.

Am Abend wollen die Schüler ab 18 Uhr unter der Woche realisierte Projekte vorstellen und ein Thesenpapier mit Forderungen präsentieren, das im Vorfeld ausgearbeitet wurde. Dazu werden Kommunalpolitiker erwartet, die mit den Jugendlichen über Umweltschutz diskutieren. Am Mittwoch, 18. Juli, 17 Uhr, pflanzen die Organisatoren am Fernmeldeturm-Eingang des Luisenparks einen Baum. „Ein solches Kooperationsprojekt ist bundesweit einzigartig“, freut sich Stadtschülersprecher Thilo Dieing.