Mannheim

Universität Mannheim Corona zwingt zur Verschiebung

Semester beginnt etwas später

Archivartikel

Die Corona-Pandemie wirbelt auch die Planungen an den Hochschulen durcheinander. So startet das kommende Semester an der Universität Mannheim nun am 28. September und damit drei Wochen später als üblich. Damit hält sich die Verzögerung aber noch in Grenzen. Die Kultusministerkonferenz (KMK) der Länder hatte im April angekündigt, dass der Beginn des Wintersemesters an den Hochschulen auf den 1. November verschoben wird.

Das wäre für die Uni Mannheim problematisch geworden. Sie richtet sich nämlich seit Jahren nach den internationalen Semesterzeiten. Während also an den meisten anderen deutschen Unis der Lehrbetrieb Mitte Oktober beginnt, starten die Studenten und Dozenten in Mannheim normalerweise schon Anfang September mit den Vorlesungen.

Internationale Semesterzeiten

Somit hätte der Semesterbeginn am 1. November für die Alma Mater eine Verschiebung des Vorlesungsbeginns um fast zwei Monate bedeutet. Die Vorlesungszeit endet nun auch – wie bisher – vor Weihnachten. Dieser Rhythmus wäre mit einem Semesterstart am 1. November nicht einzuhalten gewesen. Eine entsprechende Zusage des baden-württembergischen Wissenschaftsministeriums liegt mittlerweile vor, heißt es von der Universität. „Die internationalen Semesterzeiten sind sehr wichtig für uns, um internationalen Studierenden sowie Forschenden auch in Corona-Zeiten den Wechsel an die Universität Mannheim, digital oder in Präsenz, zu erleichtern“, teilte Universitätsrektor Thomas Puhl mit.

Ein Start im November hätte den Semesterrhythmus in Mannheim nachhaltig durcheinandergebracht. Durch den Start Ende September gelinge es nun, die internationalen Semesterzeiten weitgehend beizubehalten und spätestens im Herbst-/ Wintersemester 2021 wieder zum ursprünglichen Rhythmus zurückzukehren, stellte Puhl in Aussicht. Wie das Frühjahrssemester, so soll auch das kommende Semester in Mannheim hauptsächlich digital ablaufen. Zusätzlich zum Online-Unterricht sollen jedoch vor allem Erstsemester auch Veranstaltungen vor Ort besuchen können. Dabei bleibe es auch im kommenden Semester wichtig, den Mindestabstand in den Sälen einzuhalten. 

Zum Thema