Mannheim

Rosengarten Die Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar hat ihre 122 Prüfungsbesten in der beruflichen Aus- und Fortbildung ausgezeichnet

„Sie sichern den Wohlstand unserer Gesellschaft“

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar hat im Rosengarten ihre 122 Prüfungsbesten in der beruflichen Aus- und Fortbildung geehrt. IHK-Präsident Manfred Schnabel gratulierte den erfolgreichen Absolventen zu ihren herausragenden Prüfungsergebnissen. „Sie sind die Besten in Ihren Berufen und haben den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Zukunft gelegt. Sie sind die Fachkräfte von morgen und sichern den Wohlstand unserer Gesellschaft.“ Zudem dankte Schnabel den ehrenamtlichen Prüfern, den Ausbildungsbetrieben, den Ausbildern, den Dozenten und den beteiligten Berufsschulen für ihren großen Einsatz. „Mit Ihrem Engagement tragen Sie die Berufsbildung maßgeblich. Ohne Ihre Bereitschaft, dem beruflichen Nachwuchs Ihre fachlichen und berufspraktischen Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten weiterzugeben, würde das berufliche Bildungssystem in Deutschland nicht funktionieren.“

Insgesamt haben in diesem Jahr rund 4000 Auszubildende im Bezirk der IHK Rhein-Neckar eine Abschlussprüfung abgelegt. Die vielfältige Palette umfasst 179 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe. Für besondere Prüfungsleistungen stifteten Mitgliedsunternehmen der IHK auch dieses Jahr Preisgelder in Höhe von insgesamt 36 000 Euro.

Das hohe Niveau der Aus- und Weiterbildung in der Rhein-Neckar-Region zeigt sich laut IHK auch darin, dass in diesem Jahr vier Bundesbeste sowie 15 Landesbeste von hier kämen. Dazu zählen aus Mannheim Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker Jonas Gartner und Kraftfahrzeugmechatroniker Tim Wacker (beide bei Mercedes-Benz), die zu den Bundesbesten gehören. Zu den Landesbesten zählen Immobilienkauffrau Selina Natascha Becker (GBG), Eisenbahner Constantin Czerny (MEV Eisenbahn-Verkehrsgesellschaft) und Fertigungsmechaniker Valentin Heinzl (Daimler).

Verweis auf Fachkräftemangel

Schnabel wies auch darauf hin, dass viele offene Stellen nicht besetzt werden könnten, da die Unternehmen einen Mangel an Nachwuchs verzeichneten. Im Bezirk der IHK Rhein-Neckar fehlten bereits jetzt 32 000 Fachkräfte. In den nächsten zehn Jahren wird die Zahl fehlender Fachkräfte im IHK-Bezirk auf rund 50 000 ansteigen. Dabei falle auf, dass der Mangel an akademisch ausgebildetem Personal stagniere, während er bei den beruflich Qualifizierten ansteigen werde. red

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