Mannheim

Buchvorstellung Bildband zum Hafen von Thommy Mardo

„Spannend wie ein Krimi“

„Ein wundervolles Buch mit traumhaften Fotos“, lobte Thomas Hartmann, der Vorsitzende des Mannheimer Schiffahrtsvereins. Hafendirektor Roland Hörner fand es „gelungen von der ersten bis zur letzten Seite“ und äußerte sich „begeistert von der Qualität“: Im Gasthaus am Fluss wurde gestern zum Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten „150 Jahre Mannheimer Akte“ der Bildband „Hafen Mannheim 2018“ vorgestellt.

„Es war mit eine Herzensangelegenheit“, erklärte Verlegerin Barbara Waldkirch – waren doch fast alle Vorfahren aus der Familie ihres Mannes Binnenschiffer-Kapitäne. Das Leben im Hafens dort und die Arbeit der Betriebe sei „mindestens so spannend wie ein Krimi“, meinte sie.

Faksimile-Druck von 1868

Der Band schildert die Geschichte des Hafens seit 1828 und seine heutige Bedeutung mit mehr als 13 000 Arbeitsplätzen. Zur Zukunft des Hafens aus Sicht der Stadt gibt es einen Beitrag von Oberbürgermeister Peter Kurz. Autorin Kira Hinderfeld und Verlegerin Barbara Waldkirch porträtieren alle wichtigen Firmen im Hafengebiet, den Schiffahrtsverein, Hafenclub und Motoryacht-Club, das Museumsschiff und die mit dem Thema befassten Einrichtungen der Universität, die spannenden Projekte „Speicher 7“ und „Kauffmannmühle“ sowie die Chancen und Probleme beim Thema „Wohnen am Wasser“.

Ausführlich wird die Geschichte der „Mannheimer Akte“ dargestellt, aber auch aktuelle Probleme mit Blick auf europarechtliche Probleme. Beigefügt ist dem Buch ein Faksimile-Druck des historischen Dokuments von 1868 – das macht es zu einem besonderen Schatz. Außergewöhnlich sind ebenso die brillanten Farb- und Schwarz-Weiß-Aufnahmen des Fotografen Thommy Mardo, der die Industriearchitektur bei Tag und Nacht auf besondere Weise in Szene gesetzt hat. Alle Beiträge sind in Englisch und Französisch übersetzt worden – schließlich ist die Schifffahrt international. pwr