Mannheim

Vortragsreihe „Astronomie an Nachmittag“ – Fachleute berichten

Spannendes aus dem All

Traditionell lädt der Freundeskreis des Planetariums in den Winterhalbjahren zur Vortragsreihe „Astronomie am Nachmittag“ ein. In der Zeit von Oktober bis April jeweils einmal monatlich referieren Experten in zwangloser Atmosphäre zu aktuellen Erkenntnissen aus Astronomie, Weltraumforschung und Nachbarwissenschaften. Die Veranstaltungen beginnen jeweils mittwochs um 16.30 Uhr im Hörsaal des Planetariums.

Los geht es heute mit einem Vortrag von Sebastian George vom Max-Planck-Institut für Kernphysik Heidelberg. Er widmet sich dem Thema „Experimente mit Molekülen bei tiefsten Temperaturen“ und stellt diese Fragen: Woher stammt das Wasser auf der Erde? Wie laufen chemische Reaktionen bei extrem niedrigen Temperaturen und Dichten im Universum ab? Wie entstehen dort organische Moleküle? – Es sind die typischen Schlüsselfragen im Grenzgebiet zwischen Astronomie, Physik, Chemie und Biologie.

Sebastian George hat in Würzburg und Münster Physik studiert. Nach seiner Diplomarbeit über Präzisions-Massenmessungen am europäischen Kernforschungszentrum Cern promovierte er an der Universität Mainz. Im Anschluss an eine dreijährige Forschungstätigkeit am „National Superconduncting Cyclotron Laboratory“ in East Lansing (Michigan/USA) trat Sebastian George 2013 seine Stelle am CSR-Projekt des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg an und ist seit Mai 2018 mit einer eigenen Stelle an der Uni Greifswald angebunden.

Der Besuch der Vorträge kostet keinen Eintritt. Freiwillige Spenden seien willkommen, heißt es in der Mitteilung. Aus Erfahrung weisen die Veranstalter daraufhin, dass die Vorträge in vergangener Zeit immer gut besucht waren, die Sitzgelegenheiten oft nicht ausgereicht hätten. Den nächsten Vortrag hält Reinhard Mund am 14. November. abo