Mannheim

Teddybärkrankenhaus Aktion im Unteren Luisenpark

Spielerischer Arztbesuch

Eine Puppe mit „gebrochenem“ Bein, ein Kuscheltier mit „schmerzender“ Pfote – für solche Fälle öffnet in der kommenden Woche das Teddybärkrankenhaus im Unteren Luisenpark. Jungen und Mädchen können ihre „kranken“ oder „verletzten“ Lieblinge dorthin bringen – und dabei ganz nebenbei etwas über Arzt- und Krankenhausbesuch lernen. Die Aktion von Mannheimer Medizinstudenten ist am Dienstag, 19., und Mittwoch, 20. Juni, jeweils von 9 bis 15 Uhr.

Das Teddybärkrankenhaus diene dazu, „Kindern spielerisch den Ablauf eines Arztbesuches näher zu bringen und ihnen dabei ihre Angst zu nehmen“, so die Universitätsmedizin Mannheim gestern in ihrer Einladung. „Stethoskop, Reflexhammer, MRT und CT – keine Mühen werden gescheut, den kleinen Patienten zu helfen.“

Die Kinder erwartet demnach außerdem ein Operationssaal, in dem an OP-Teddy Bruno jegliche Art von operativem Eingriff durchgeführt werden kann. Für die kleinen Besucher, die dabei assistieren möchten, stehen OP-Hauben und Mundschutz bereit. Die Station zur Gesundheitserziehung vermittelt mit Spielen ein Gefühl für gesunde Ernährung. Die Kinder können zudem einen echten Rettungswagen von innen erkunden, an der Station des Roten Kreuzes spielerisch das Absetzen von Notrufen üben und sich in der Hüpfburg austoben. Das Teddybärkrankenhaus wird vom Technischen Hilfswerk und dem Roten Kreuz unterstützt.