Mannheim

Inklusion TSG Seckenheim lädt zu Tischball ein

Sportart für Blinde und Sehbehinderte

Tischtennis ist schon lange eine beliebte Sportart. Doch wie betreibt man sie, wenn man nicht sehen kann? Die TSG Seckenheim hat zusammen mit der Gemeinschaftsstiftung des Badischen Blinden- und Sehbehindertenvereins eine neue Variante vorgestellt, die auch für Blinde geeignet ist.

„Showdown“, wie sie im Angelsächsischen heißt, oder auch Tischball ist in Deutschland noch eine relativ junge Sportart. Oft wird sie auch aufgrund der Schnelligkeit und Dynamik des Spiels als Tischtennis für Blinde bezeichnet. Es lässt sich schnell und leicht erlernen und ist für blinde, sehbehinderte und sehende Menschen gemeinsam spielbar. Wie bei Tischtennis werden Bewegung, Fitness und Konzentration gefordert. Tischball wird vielfach als Freizeitsport betrieben. Allerdings gibt es dies auch als Leistungssport mit einer eigenen Bundesliga.

„Showdown“ hat seinen Ursprung in Kanada und ist mittlerweile weltweit verbreitet. Insbesondere in Europa ist das Spiel sehr beliebt. Seit 2010 finden auch offizielle Deutsche Meisterschaften statt. Zurzeit ist Tischball kein Sport der Paralympics, langfristig ist die Etablierung als paralympische Disziplin jedoch angestrebt.

Training sonntags

Als einziger Sportverein in der Metropolregion Rhein-Neckar bietet die TSG Seckenheim in Mannheim Showdown im regulären Trainingsbetrieb an und setzt sich für die Inklusion im Sport ein.

Das Tischball-Training findet sonntags von 12.30 Uhr bis 16 Uhr in der Turnhalle der TSG (Seckenheimer Hauptstraße 33) statt. Die Halle befindet sich direkt gegenüber der RNV-Haltestelle OEG-Bahnhof Seckenheim. jeb