Mannheim

Bildung Bund fördert IGMH mit mehr als 3,8 Millionen Euro

Sportstätten werden saniert

Schüler, Lehrer und Eltern der Integrierten Gesamtschule Mannheim-Herzogenried (IGMH) können aufatmen: Gestern nahm der Bund die Schule ins Förderprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ auf. Das teilten am späten Nachmittag unabhängig voneinander die regionalen Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci (SPD) und Nikolas Löbel (CDU) mit. Finanziell bedeutet das: Aus Berlin fließen 3,854 Millionen Euro nach Mannheim – in eine Maßnahme, für die die Stadt mit Gesamtkosten von 8,565 Millionen Euro rechnet.

Konkret geht es um die seit vielen Jahren gewünschte Sanierung der Sporthalle (6,8 Millionen Euro) und der Außensportfläche (1,765 Millionen Euro). Teile der Außenanlage mussten im Sommer 2017 gesperrt werden. Zwischenzeitlich regnete es in die Halle rein, und die IGMH hatte mit Wasserrohrbrüchen zu kämpfen, durch die wertvolle Sportmaterialien beschädigt wurden. Auch klimatechnisch – im Sommer zu heiß, im Winter zu kalt – sei die Halle in einem schlechten Zustand, hatte Schulleiter Rainer Bade schon vor Monaten im Gespräch mit dieser Zeitung beklagt.

Im Herbst 2018 beworben

Dass dringender Handlungsbedarf besteht, räumte denn auch die Stadtverwaltung ein. Sie ließ sich von den Gemeinderäten im Herbst 2018 absegnen, eine Bewerbung um die Bundesmittel einzureichen. Seitdem warten Stadt und Schule auf eine Entscheidung aus Berlin, mit der sie ursprünglich bereits für Oktober 2018 gerechnet hatten. Das hätte dann noch gereicht, um das Außengelände in diesem Jahr instandzusetzen. Mit der Förderzusage steht die Stadtverwaltung in der Pflicht. Der Gemeinderat hatte beschlossen, in diesem Fall die Gesamtmaßnahme zu finanzieren. bhr