Mannheim

Planken Viele Kommentare nach Bericht über Schmutz

Stadt erntet Hohn

Am Freitag hat der „MM“ über die Verschmutzung der neuen Pflastersteine auf den Planken berichtet. Das Thema bewegt die Menschen. Das zeigt sich an der Häufung der Kommentare im sozialen Netzwerk Facebook. Am Freitag gegen 19 Uhr waren es auf der Facebook-Seite des „MM“ 134. Es ist vor allem Hohn über die Stadtverwaltung, der sich in der Kommentarspalte ausbreitet. Viele Smileys, weinend vor Lachen, sind dort zu sehen. Einige meinen, sie hätten es vorhergesehen.

Auch Verständnis bei Bürgern

So schreibt etwa Alessandro MoGa: „Am besten alle vor den Planken die Schuhe ausziehen und in Hausschuhen auf die Planken gehen.“ Andreas Karg sei lange klar gewesen, „dass die Steine nicht für eine Fußgängerzone geeignet sind. Die sind zu pflegebedürftig und die Oberfläche ist ziemlich glatt“. Thomas Esser beschwert sich über die Reinigung: „Ich war mehrfach Zeuge dieser sogenannten Nassreinigung und Routinereinigung.“ Er nennt es ein „(Ver-)Schmierentheater“. Hubert A. Berberich vergleicht die Ausgangssituation mit Kindererziehung: „Wie ist das, wenn man helle Hosen trägt? Selbst Kinder können die Frage beantworten ...“ Bernhard Keller hätte die Investition nicht getätigt: „Mir war das Pflaster vorher gut genug. Die putzen ja wie die Weltmeister, da müsste es sauberer sein als bei uns in der Wohnung. Dieses Geld könnte man sinnvoller einsetzen, es ist immerhin vieles marode in der Stadt.“

Doktore Kieser macht andere verantwortlich: Die Frage sei, „was sind das für Flecken, wer verursacht sie? Das hat mit normaler Beanspruchung nichts zu tun.“ Auch Christel Frankl findet: „Viele Menschen benehmen sich wie Schweine.“ Zuspruch gibt es auch von Klaus-Jürgen Zintel. Er fragt: „Sollte der ewig aussehen wie aus dem Laden?“ jor

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