Mannheim

Buga 2023 Erste Arbeiten in der Feudenheimer Au

Stadt lässt Eidechsen „vergrämen“

Archivartikel

Die ersten Arbeiten zur Bundesgartenschau (Buga) 2023 in der Feudenheimer Au haben begonnen. Am Mittwoch legten Arbeiter großflächig schwarze Plastikfolie auf die Streuobstwiese in der Nähe des Kleingartenvereins Feudenheim aus – eine „vorgezogene Maßnahme zur Vergrämung der Eidechsen“, wie Michael Schnellbach, Geschäftsführer der Buga-Gesellschaft auf Nachfrage bestätigte.

Mit der Aktion, die nach Schnellbachs Angaben mit der Naturschutzbehörde abgesprochen sei, sollen die Tiere ins angrenzende Kleingartengelände umgesiedelt werden. Auf Teile der heutigen Wiese sollen einige Kleingärten neu angelegt werden, die – wie mehrfach berichtet – an anderer Stelle des Areals wegfallen, weil dort ein Radschnellweg gebaut werden soll. Wann genau die Bauarbeiten beginnen, stehe laut Schnellbach noch nicht fest. Die Umsiedlung der Eidechsen habe man vorsorglich aber bereits in Auftrag gegeben.

Zudem wurden Pächtern im Umfeld die Pachtverträge gekündigt. So wird die Esso-Tankstelle an der Feudenheimer Straße, Ecke Neckarplatt, Mitte kommenden Monats ihre Pforten schließen.

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