Mannheim

Nachhaltigkeit Mannheim nimmt an UN-Konferenz mit 120 Experten teil

Stadt mischt weltweit mit

Archivartikel

Was haben New York, Madrid, Buenos Aires und Mannheim gemeinsam? Alle Städte waren von UN Habitat eingeladen, in einem Forum vor 120 Experten ihre Erfahrungen zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele mitzuteilen. In der virtuellen Konferenz gingen die Experten der Frage nach, „Wie muß ein weltweites Monitoringsystem für die Messung der Erreichung der Nachhaltigkeitsziele aussehen?“

Die weltweit geltenden UN-Nachhaltigkeitsziele (Keine Armut, Geschlechtergerechtigkeit, Klimaschutz) könnten nur erreicht werden, wenn die Städte einen großen Beitrag leisten. Dabei gehe es darum, zuerst diese Ziele in der eigenen Stadt zu erreichen. Als zweites, sich deutlich zu machen, was das eigene Handeln für andere in der Welt bedeute. Zum Abschluss seien diejenigen aufgefordert, die wirtschaftlich dazu in der Lage sind, anderen bei der Erreichung ihrer Ziele zu helfen.

Anschaulich werde dies beim Beispiel „Keine Armut“. Mannheim fördere dieses Ziel beispielsweise, indem es „Hilfen zur Erziehung“ zahle oder über die städtische Wohnungsbaugesellschaft GBG für günstigen Wohnraum sorge. Mannheim versuche aber auch zu verhindern, dass durch städtisches Handeln Armut anderswo auf der Welt entsteht. So werde beispielsweise bei der Beschaffung von Baumaterialien, wie den Pflastersteinen in den Planken, darauf geachtet, dass diese nicht durch Kinderarbeit in anderen Teilen der Welt hergestellt wurden. 

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