Mannheim

Wingertsbuckel Planung für Feudenheim zurückgestellt

Stadt muss bei Grünhof nachbessern

Das Areal am Wingertsbuckel im Norden von Feudenheim haben die Stadtentwickler im Spinelli-Rahmenplan zunächst offengelassen – aus gutem Grund. Denn nach wie vor ist unklar, ob hier nun ein zentraler Grünbetriebshof entsteht oder nicht. Nachdem die ursprüngliche Beschlussvorlage, die der Fachbereich Straßenbetrieb und Umwelt noch vor der Sommerpause eingebracht hatte, wegen mangelnder Zustimmung kurzfristig abgesetzt worden war, hat Oberbürgermeister Peter Kurz nun auch die überarbeitete Grünhof-Vorlage von der Tagesordnung genommen. Sie hätte am Dienstag im Hauptausschuss beraten werden sollen.

Doch auch die Überprüfung möglicher Alternativstandorte gefiel den politischen Entscheidern nicht. So gab es wohl mehrere Rückmeldungen aus dem Gemeinderat, dass die Verwaltung nicht alle gewünschten möglichen Alternativen geprüft und dargestellt habe. So sollten insbesondere die Standorte für die neuen zentralisierten Betriebshöfe für den Straßenunterhalt sowie Stadtreinigung und Abfallwirtschaft auch daraufhin untersucht werden, ob sie für ein Zwei-Standort-Konzept geeignet wären. Der Fachbereich Straßenbetrieb und Umwelt hatte nur die maximale Größe von 28 000 Quadratmetern zugrunde gelegt, wodurch sich die meisten Alternativstandorte als zu klein erwiesen.

Buga braucht Grünhof

Wie Klaus-Jürgen Ammer von der städtischen Planungsgruppe Konversion bei der Präsentation des Spinelli-Rahmenplans im Kulturhaus Käfertal unterstrich, werden sich alle Festlegungen auch auf das Gebiet am Wingertsbuckel beziehen. Bürgermeister Lothar Quast betonte, dass man – egal, wie die Standortdebatte um einen zentralen Grünbetriebshof auch ausgehe – auf jeden Fall einen Grünhof während der Zeit der Bundesgartenschau vor Ort benötige.