Mannheim

Weihnachten Verwaltung will Corona-Entwicklung abwarten

Stadt schließt Märkte weiter nicht aus

Archivartikel

Die Stadt Mannheim schließt Weihnachtsmärkte in diesem Jahr weiterhin nicht kategorisch aus. Auf „MM“-Anfrage wiederholte eine Sprecherin des Rathauses eine Aussage von vor rund zwei Wochen: „Die klassischen Weihnachtsmärkte, wie man sie aus den vergangenen Jahren aus Mannheim kennt, können Corona-bedingt in diesem Jahr nicht stattfinden.“

Ohnehin sind ein Weihnachtsmarkt oder ein alternatives Angebot bis mindestens Ende November wegen des „Wellenbrecher-Lockdowns“ nicht möglich. Damit ist auch klar, dass der einst anvisierte gemeinsame Auftakt am Wasserturm, auf dem Paradeplatz und auf den Kapuzinerplanken am Montag, 23. November, ausgeschlossen ist. Für die Zeit nach dem Lockdown machte die Rathaus-Sprecherin aber Hoffnung: „Sollte sich die Lage nach dem November-Lockdown wieder stabilisieren, behält sich die Stadt Mannheim jedoch die Option vor, weihnachtliche Angebote unter Beachtung der dann geltenden Corona-Regelungen zu konzipieren.“

Andere Städte wie Heidelberg, Worms oder Schwetzingen verzichten auf solche Angebote und haben ihre Weihnachtsmärkte wegen der hohen Corona-Fallzahlen bereits abgesagt. Damit handeln sie ganz im Sinne von Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Der hatte Anfang der Woche in einem Zeitungsinterview gesagt: „Weihnachtsmärkte halte ich in diesem Winter leider für vollkommen ausgeschlossen.“

Beleuchtung kommt

Sicher ist dagegen, dass die City auch in diesem Jahr weihnachtlich beleuchtet wird. Das hat Lutz Pauels, Vorsitzender der City-Werbegemeinschaft, angekündigt. Erste Lichterketten hängen bereits. Offen ist nur der Termin, wann sie eingeschaltet werden. Und auch auf den Sternenhimmel über den Kapuzinerplanken müssen Innenstadt-Besucher in Corona-Zeiten nicht verzichten, verspricht Christine Igel, Geschäftsführerin von Event und Promotion und verantwortlich für den dortigen Weihnachtsmarkt.

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