Mannheim

Grillrestaurants Filteranlagen sollen Rauchgase verhindern

Stadt sucht Freiwillige

Archivartikel

Der lästige Döner-Qualm, den 16 Grillrestaurants rund um den Marktplatz verursachen, könnte sich bald in saubere Luft auflösen. Diese Hoffnung haben jedenfalls Stadt, Land und die Bürgerinitiative Grillrauch im Quartiermanagement. Das Umweltamt hat drei Verfahren auf dem Markt ausgemacht, um Rauchgase, die beim Grillen mit Kohle entstehen, zu waschen: mit Plasmatechnik und Kohle(vor)filterung, mit UV-Bestrahlung von Fettmolekülen und mit einer speziellen Absaugtechnik. Welche Anbieter ausgesucht werden, ist den Gastronomen überlassen. Die Stadt sucht nun Restaurantbetreiber, die sich freiwillig für den Einbau solcher technischer Anlagen zum Filtern von Dämpfen aus dem Holzkohlegrillen entscheiden. Das Land Baden-Württemberg plant derweil, die Regeln zu verschärfen: So soll die Immissionsschutzverordnung künftig auch für Feuerungsanlagen zum Herstellen von Speisen gelten. In der Vergangenheit gab es keine rechtliche Handhabe gegen diese Art der Geruchsbelästigung.

Zum Thema