Mannheim

Turley-Verkäufe Einstieg neuer Investoren sei „Chance“

Stadt weist Vorwürfe zurück

Archivartikel

Mannheim.„Festzuhalten ist: Die MWSP hat sich in keiner Weise ’ungewöhnlich’ verhalten“ – dies erklärte der Sprecher von Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD), Ralf Walther, auf Nachfrage zum Thema Bodenspekulationen auf Turley (wir berichteten). Der Einstieg neuer Investoren wie jetzt auf den Baufeldern 4 und 5 des ehemaligen Kasernenareals in der Neckarstadt sei grundsätzlich „als Chance zu begreifen“. Bislang nicht näher bekannte Investoren haben Grundstücke von der Tom Bock Group zum sechsfachen Preis übernommen.

Kommunalpolitiker kritisierten, dass die Stadt nicht an den Verkaufsgewinnen beteiligt ist (wir berichteten). Walther: „Ob in diesem konkreten Fall eine Aufpreis-Klausel an den tatsächlichen oder wirtschaftlichen Ergebnissen etwas geändert hätte, ist Spekulation. Die Unterstellung von Versäumnissen ist beim derzeitigen Sachstand nicht gerechtfertigt.“ Die Investoren, so OB-Sprecher Walther, hätten „von sich aus“ geförderten Wohnungsbau ins Gespräch gebracht. Dafür würden „klare Mietpreisgrenzen“ gelten. Der Mietanteil und die Zahl der Wohnungen solle gegenüber der bisherigen Planung für die beiden Baufelder erhöht werden. 

Zum Thema